Eis zuhause ganz einfach selbst machen

An heißen Tagen gibt es nichts Schöneres, als zur Abkühlung ein leckeres Eis zu schlecken. Wer dafür nicht das Haus verlassen will oder sich das Geld an der Eisdiele sparen möchte, kann sich Eis ganz einfach selbst machen. Wir verraten, wie es geht.

Von Lore Vieweg

Kaltes Eis im Hochsommer – einfach ein Genuss. Man kann es kaum abwarten, das Eis auf direktem Wege zu vernaschen. Doch was ist, wenn die Preise mehr und mehr steigen, aber die Kugeln anfangen plötzlich zu schrumpfen? In manchen Eisläden ist das bereits der Fall und man bezahlt einen hohen Preis für eine Miniportion, die man mit nur einem Happs verspeist. Dazu kommt noch, dass man bei den meisten Eissorten nicht zu 100% garantieren kann, dass es vegan ist oder keine merkwürdigen Zusatzstoffe enthalten sind.

Ganz einfache Lösung: Ihr macht zu Hause das Eis selbst! Alles was ihr dafür braucht sind (Puder-) Zucker, ein Rührgerät, ein paar Schüsseln und je nach gewünschter Eissorte Zutaten wie zum Beispiel Früchte, Schokolade oder eine Vanilleschote. Wenn man sich richtig ausprobieren möchte, kann man auch viele Zutaten miteinander kombinieren.

Sahneeis

Jetzt zur Zubereitung! Bei Sahneeis beginnt man als erstes damit, die Sahne steif zu schlagen und die beliebigen Zutaten zu einem cremigen Püree zu verarbeiten. Bei der Vanilleschote bietet es sich an, etwas Ei hinzu zu mischen, um daraus gutes Püree zu bekommen herstellen zu können. Diejenigen von euch, die alt genug dafür sind, können auch gern Eierlikör verwenden. Wenn die gewünschte Masse schon viel Zucker enthält, kann man den auch weggelassen, wenn nicht, sollte noch etwas hinzugegeben werden. Anschließend wird das Püree vorsichtig unter die steife Sahne gehoben. Nun kann das ganze ins Gefrierfach gestellt werden – doch nicht vergessen: alle 30 Minuten umrühren, damit es cremig und weich wird.

Wassereis

Wer Wassereis genauso liebt (oder gar noch mehr), für den ist das folgende Rezept interessant. Ihr benötigt dazu erneut die gewünschten Früchte, etwas Wasser und je nach Geschmack ein bis drei Teelöffel Zucker. Als Ersatz für die Früchte könnt ihr auch Sirup oder Eistee verwenden und als Zuckeralternative Honig. Diese Zutaten müsst ihr dann ebenfalls mit einem Rührgerät oder Mixer zu einer breiigen Masse verarbeiten. Dabei ist wichtig, vorher die Kerne der Früchte zu entfernen, damit diese später beim Essen nicht zwischen den Zähnen hängen bleiben. Nun gebt ihr die Masse in einen Eisbehälter, den ihr auch ganz einfach zu Hause mit mehreren leeren Joghurtbechern nachbasteln könnt. Damit das noch einen professionellen „Touch“ bekommt, könnt ihr je ein einzelnes Fruchtstück unten in die Form legen. Das sieht nicht nur gut aus, sondern schmeckt auch gut. Wenn es im Gefrierschrank langsam fest wird, könnt ihr Stiele, zum Beispiel aus Holzstäbchen, in die Form stecken.

Hier ein kleiner Tipp, wenn ihr dann mal eine innere Abkühlung braucht und das selbstgemachte Wassereis verputzen woll: Haltet die Eisform vor dem Verzehr kurz unter warmes Wasser, so bekommt ihr es leichter aus der Form heraus.

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