StuPa-Wahlen: FU und HU wählen ihre Interessenvertreter

Zuerst ist die Freie Universität dran (15.–17. Januar), in der Woche darauf die Humboldt-Universität (23./24. Januar): Die Immatrikulierten wählen im Januar ihre Studierendenparlamente.

Anders als hier in der vergangenen Woche sarkastisch behauptet, ist das ein wichtiger Termin für alle, denen das Geschehen an ihrer Uni nicht egal ist. Denn das Studierendenparlament, in der Regel StuPa abgekürzt, ist die zentrale Vertretung der Studierendenschaft, quasi das studentische Pendant zum Bundestag. Das StuPa wählt und beauftragt den Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA), der an der HU Referent_innenrat (RefRat) heißt und an beiden Unis einer Regierung der Studierenden gleichkommt. Und die hat jede Menge wichtige Aufgaben: von Interessenvertretung über Sozialbeiträge bis Semestertickets.

Bei der StuPa-Wahl stehen keine Parteien auf dem Stimmzettel, sondern Listen. Manche stehen allerdings politischen Parteien oder Strömungen nahe, beispielsweise die Juso-Hochschulgruppe oder der Ring Christlich-Demokratischer Studenten. Andere machen sich für die Belange einzelner Fachschaften oder Interessengruppen stark, so die „Schwule Liste“ oder „Autonome Geos“. Und manche bedürfen keiner Erklärung: „Nap Rooms in der Bibliothek“ oder „Sterni in der Mensa“.

Die Wahlbeteiligung liegt seit Jahren unter zehn Prozent, aber das muss ja nicht so bleiben.

Mehr Infos für Studierende der FU: https://www.fu-berlin.de/sites/studwv/Aktuelles/index.html und http://www.furios-campus.de/2019/01/11/stupa-wahl-was-ihr-wissen-muesst/

Mehr Infos für Studierende der HU: https://www.refrat.de/wahlen/2019/index.html und http://nicht-passiv.de/

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Wenn mich die Aufgabe, diese Jugendredaktion zu leiten, nicht schon genug auslastet, schreibe ich auch mal selbst. Dafür bin ich mit 28 Jahren eigentlich schon viel zu alt – also psssst!