Wie läuft ein Orientierungsstudium ab und was bringt es mir? Kristina berichtet hier für euch regelmäßig von ihren Erfahrungen an der FU Berlin.

Orientierungsstudium: Jetzt geht es richtig los

Unsere Autorin Kristina hat sich nach dem Abi für ein Orientierungsstudium an der FU Berlin entschieden. Obwohl das neue Semester offiziell erst heute startet, hat das EinS@FU-Studium in Zügen bereits im Oktober begonnen. Hier schildert Kristina ihre bisherigen Erfahrungen.

Das Wintersemester beginnt offiziell im November, doch wir EinS@FU-Studierenden haben die letzte Woche des Oktobers als Einführung ins Studienleben genutzt. Angefangen bei einem sogenannten Mentoring, das ebenfalls erst seit kurzem Bestandteil des Orientierungsstudiums ist. Studenten, die bereits mehrere Semester hinter sich haben, konnten sich als Mentoren melden, um uns Erstis zu unterstützen. 

Der erste Tag, der 28. Oktober 2020, war der einzige, an dem wir die Freie Universität physisch betreten konnten, denn jegliche Veranstaltungen und Kurse finden über Webex statt. „Immerhin haben wir Rucksäcke bekommen“, sagt eine meiner Kommilitoninnen und zieht dabei eine eingeschweißte Stoffmaske heraus. „Wow, wir werden wohl der einzige Jahrgang sein, der Masken geschenkt bekommen hat“, lache ich und denke: Hoffentlich. 

In einem ziemlich großen Hörsaal nehmen wir Platz und stellen Fragen nach Fragen, die unsere Mentorin eifrig versucht detailliert zu beantworten. Zwei Tage brauche ich, um mich für meine Kurse anzumelden, erst in ein paar Tagen erfahre ich, ob ich einen Platz erhalten habe. 

In der ersten Woche ist noch nichts in Stein gemeißelt

„Macht euch gefasst auf die Shopping Week“, erklärt unsere Mentorin. „Denn in der ersten Vorlesungswoche wird noch viel hin- und hergesprungen, da viele sich um entscheiden und Kurse wechseln, daher steht erst in der zweiten Woche wirklich alles fest.“ Finde ich klasse, denn ich melde mich erstmal für alle Kurse an, die mich auch nur ansatzweise interessieren könnten. Wenn ich tatsächlich alle Seminare besuchen würde, müsste ich mich dreiteilen. 

Genau genommen sollten wir nicht mehr als 3 Module belegen. Ein Modul besteht aus Seminaren, die ein oder zweimal wöchentlich stattfinden und Vorlesungen, die unterschiedlich oft stattfinden können. Ein Modul kann also mit einem Fach verglichen werden, nur, dass viel mehr Arbeit in die Vorbereitung von Seminaren gelegt wird. Es gibt auch Übungen, die ebenfalls Teil eines Moduls sein können. Als Orientierungsstudenten haben wir eine breitgefächerte Auswahl an Seminaren, oder auch einfach nur Vorlesungen, die wir besuchen können. Neben den herkömmlichen Modulen müssen alle EinS@FU-Studierenden die Studienorientierung belegen, dort wird uns das System und die Funktionsweise der Universität näher gebracht. 

Ein Orientierungsstudium ist ganz schön praktisch, dachte ich, als ich zwischen Chemieinstituten umherirrte. Denn dann können erstmal alle Fehler begangen werden, die dann nicht noch einmal so passieren werden. Ich kann fast überall reinschauen und mir Wissen aneignen, das ich in der Schule gern gelernt hätte. Gleichzeitig kann ich jetzt schon Punkte sammeln und für ein richtiges Studium dann einen Vorsprung haben. 

Den ersten Beitrag zur Serie findet ihr hier.

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Ich bin Kristina und schreibe zwar nicht, seitdem ich einen Stift halten kann. Dafür schreibe ich jetzt mit Leidenschaft und meinem Lamyfüller. Es gibt viel, was ich in der Welt ändern möchte, deshalb ist wohl der erste Schritt, anderen davon zu erzählen. Mit Fotografien, Bildern und Texten kommuniziere ich und zeige mich der Welt ein klein wenig mehr.

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