• Spreewild-2016-Meldungsfuchs: Das Projektbüro

Prominente Frage

Revolverheld, hier vertreten durch Sänger Johannes Strate, brachten im September das Album „Immer in Bewegung“ heraus. Foto: Schneider
Revolverheld, hier vertreten durch Sänger Johannes Strate, brachten im September das Album „Immer in Bewegung“ heraus. Foto: Schneider

Revolverheld fragen die Jugendredaktion: „Wie wichtig ist euch Ernährung? Interessiert ihr euch, wo euer Essen herkommt? Esst ihr Fast Food? Seid ihr Vegetarier? Kocht ihr vielleicht sogar selbst?“

Die Jugendredaktion antwortet:

Ich denke, in meinem Alter gibt es eine riesige Bandbreite an Essgewohnheiten – vielleicht sogar eine größere als bei Erwachsenen. Ich habe Freunde, die sich hauptsächlich von Fast Food ernähren – vorwiegend Jungs – und ich kenne Leute, die so stark auf ihre Ernährung achten, dass es beinahe krankhaft ist – übrigens nicht vorwiegend Mädchen. Dabei soll Essen auch Spaß machen. Mir ist gesunde Ernährung wichtig. Man fühlt sich fitter, wenn man sich ausgewogen ernährt. Natürlich esse ich auch ab und zu Fast Food, auch bei den Ladenketten, an die wir alle als Erstes denken, wenn wir das Wort hören.

Aber auch dort schaue ich zwei Mal hin – vor allem, weil das Meiste erst gar nicht für mich in Frage kommt, da ich Vegetarierin bin. Mir schmeckt das Essen, ich weiß aber auch, dass es mich langfristig nicht satt macht. Es interessiert mich, woher mein Essen kommt. Ich kaufe gerne Obst aus der Region und Gemüse der Saison, trotzdem will ich tropische Früchte nicht missen. Ich koche leidenschaftlich gerne, dafür halte ich mir nach der Schule Zeit frei. Nur wenn mir das nicht gelingt, versuche ich auf „gesundes Fast Food“ zurückzugreifen. Denn nur weil es schnell geht, muss es nicht ungesund sein. Man kann Fast Food selbst zubereiten, indem man etwa ein Sandwich mit Salat belegt. Und selbst ein vegetarischer Döner ist, wenn man ihn nicht jede Woche fünfmal bestellt, nicht ungesund.

Ich bin, wie gesagt, nicht die Einzige in meinem Freundeskreis, die sich mit Ernährung beschäftigt. Das Klischee von einer Jugend, die sich nur von Hamburgern und Kebab ernährt, ist jedenfalls falsch. Ich glaube, das betrifft nur sehr wenige. Ich weiß, womit ich mich wohlfühle und was ich lieber meiden sollte. Und das macht meiner Meinung nach gesunde Ernährung aus. Und anders macht Essen auch keinen Spaß.

Ihre Corinne, 17 Jahre

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