Hund
Sieht süß aus, belastet aber ziemlich die Umwelt.

Wusstest du, dass … – 8 versteckte Klimakiller, die du kennen solltest

Dass Flugreisen und Fleischkonsum klimaschädlich sind, dürfe mittlerweile bekannt sein. Aber in unserem Alltag verstecken sich noch ganz andere, ungeahnte Klimakiller. Acht von ihnen stellen wir euch heute vor.

Netflix, YouTube und Social Media verursachen eine Menge Treibhausgase, weil für die Rechenzentren eine enorme Menge an Energie benötigt wird. Diese wird hauptsächlich durch die Verstromung fossiler Brennstoffe wie Kohle gedeckt. Somit haben digitale Technologien wie Streaming-Dienste den Flugverkehr in punkto CO2-Ausstoß bereits überholt.

Bereits ein iPhone 7 verursacht 56 kg CO2, wobei schon 78 Prozent bei der Produktion anfallen. Die 18 Prozent, die durch den Verbraucher verursacht werden, können zum Beispiel durch Laden mit Ökostrom reduziert werden.

Eine Levis 501-Jeans produziert 33 kg CO2. Wöchentliches Waschen macht dabei den größten Anteil mit 37 Prozent (12,5 kg CO2) aus. Also: Häufiger tragen, weniger Waschen für die Umwelt!

• Tierliebhaber müssen jetzt stark sein: Haustiere sind richtige Klimakiller! Ein Hund verursacht rechnerisch im Jahr so viel CO2 wie eine Autofahrt von 3.700 km. Die Ökobilanz seines Vierbeiners kann man immerhin etwas verbessern, indem man günstiges Futter aus Fleischabfällen der Nahrungsmittelindustrie füttert.

Kaffee verbraucht nicht nur eine Menge Wasser, es werden durch den langen Transport, aber vor allem durch Dünger und Pflanzenschutzmittel viel CO2 verursacht. Wer täglich eine Tasse des braunen Wachmachers konsumiert, verursacht dadurch jährlich ca. 90 kg CO2. Dies entspricht ungefähr einer 630 km langen Autofahrt von Berlin nach Heidelberg!

Tomaten aus Gewächshäusern verursachen deutlich mehr CO2 als Freilandtomaten: Während 500g aus dem Gewächshaus mit 1,5 kg CO2 zu Buche schlagen, wird bei gleicher Menge Freilandtomaten nur 0,39 kg CO2 produziert.

• Eine Mango verursacht 0,86 kg CO2 – das entspricht einer Autofahrt von 6 km! Wer trotzdem nicht auf exotisches Sommerobst verzichten kann, sollte lieber auf Wassermelonen zurückgreifen: Diese fallen bei gleicher Menge mit nur 0,17 kg CO2 deutlich weniger ins Gewicht.

• Der Verzicht auf tierische Milch zahlt sich klimatechnisch besonders aus: 500 ml Soja-Drink verursacht nur die Hälfte an CO2 im Vergleich zur gleichen Menge an Kuhmilch.

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Wenn ich, 22, eine Top 5-Liste mit Sätzen, die ich in den vergangenen drei Jahren am häufigsten gehört habe, aufstellen würde, wäre „Was wird man denn so nach einem Geschichtsstudium?“ ganz weit oben vertreten. Zum Glück habe ich mittlerweile eine Antwort darauf gefunden: Journalistin. Darauf gekommen bin ich durch das Lesen von Harald Martensteins Artikeln, der selber Geschichte studiert hat. Von ihm habe ich auch meinen neuen Zukunftsplan: einfach immer schreiben. Genau das mache ich jetzt hier bei Spreewild, nachdem mir mein Praktikum in der Jugendredaktion so gut gefallen hat.

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