Bei MUBI kann man Arthouse-Filme streamen. Die Auswahl ist nicht so groß wie bei Netflix, dafür aber eben: ausgewählt.

Streamingdienste wie Netflix mögen mittlerweile beliebter sein als das lineare Fernsehen. Doch der echte Cineast und Liebhaber von alten Spielfilmen in Schwarz-Weiß-Optik mit leichten Bildhängern kommt dort nicht auf seine Kosten. Auf dieses Bedürfnis will MUBI eingehen. Auf diesem Portal – nennen wir es „Netflix für Klassiker und Indie-Filme“ – findet man unbekannte Schätze, oft aus längst vergessenen Zeiten.

Das Portal ist sehr übersichtlich gestaltet. Das Layout ähnelt dem anderer Streamingdienste, kommt allerdings mit mehr Features daher. Täglich wird ein Film des Tages präsentiert. Darunter können sich beispielsweise Klassiker von Alfred Hitchcock befinden, aber auch Dramen wie „Mobile Home“ vom Regisseur François Pirot, der den zweiten Platz beim Junior Jury Award des Locarno Film Festivals 2012 gewann.

Für interaktionsfreudige Film-Nerds hat MUBI einen Community-Bereich

Darüber hinaus sind wechselnde Sonderreihen verfügbar. Diese „MUBI-Special“-Listen versammeln mehrere Filme von einem Regisseur oder zu einem Thema. Neben kleinen Inhaltsangaben und Besetzungslisten findet man zu den Filmen in der Bibliothek Bewertungen, Rezensionen und Artikel.

Dort bietet MUBI mit dem Notebook- und Community-Bereich auch Möglichkeiten der Interaktion, die bei Netflix & Co. nicht vorhanden sind. Als Nutzer kann man Filme bewerten und auch kommentieren. Einziges Manko: Die meisten Beiträge im Notebook-Bereich sind in englischer Sprache. Wer darin nicht sicher ist, kann diese Funktionen nicht nutzen.

 

Beitragsbild: Hoshi_sae (CC BY 2.0)