Kreativität

4 Tipps fürs kreative Schreiben in monotonen Corona-Zeiten

Unsere Autorin liebt es eigentlich, Geschichten zu erfinden und kreative Texte zu schreiben. Klappt gerade aber nicht so gut. Geht euch auch so? Dann kommen hier vier Tipps, die hoffentlich helfen.

Zora Günther

Momentan läuft die Zeit langsamer. Alles verschwimmt irgendwie etwas. Welcher Tag ist heute doch gleich? Bei vielen Menschen, auch bei mir, geht die Kreativität langsam flöten. Vor ein paar Wochen war die Euphorie noch groß, Zeit für all die Projekte zu haben, die man schon immer mal angehen wollte. Ausmisten. Sprache lernen. Schreiben. Aber in der tristen Monotonie, die inzwischen herrscht, passiert nichts mehr, das die Synapsen noch zur Schaffung kreativer Inhalte anfeuert. Mir fehlt immer mehr die Inspiration. Was soll ich in die Tasten hauen? Wo sind die Geschichten hin? Dabei liebe ich es doch sonst eigentlich, meine Gedanken frei wandern zu lassen, Paralleluniversen zu erdenken und diese dann zu Papier zu bringen.

Wie ist es bei euch? Fehlt euch momentan auch die Inspiration fürs kreative Schreiben? Zu Anfang erst einmal: Das ist vollkommen normal und auch okay. Wir alle haben mal Phasen, in denen die Tinte einfach nicht fließen will. Doch wir kreativen Köpfe müssen uns gegenseitig unterstützen! Daher kommen hier vier Ideen die euch helfen könnten, wieder Lust aufs Schreiben zu bekommen.

Tipp Nummer 1 ist zwar sehr simple, kann aber Wunder wirken:

Wenn ihr das nächste Mal aus dem Haus geht, nehmt ein Notizbuch mit und lauscht den Gesprächen anderer Menschen. Greift dann einen Satz heraus und schreibt ihn euch auf. Später könnt ihr dann eine Geschichte um diesen Satz spinnen. Macht euch einen Spaß daraus und konstruiert neue Realitäten. Denn darin liegt ja auch der Zauber des Schreibens. Falls ihr nicht rausgehen wollt, könnt ihr auch einen zufällig gewählten Satz aus einem Buch oder einer Zeitung benutzen.

Tipp Nummer 2 für etwas Abwechslung:

Kopiert Stile! Gibt es eine*n Autor*in, den/die ihr sehr gerne lest? Schaut euch ihre Satzstrukturen an, die Worte, die sie nutzen oder auch nur die Inhalte. Dann könnt ihr versuchen diesen Stil nachzuahmen. Das Gleiche kann man auch mit den Texten der Freund*innen machen. Kopiert den Stil, analysiert die Eigenheiten des Textes und erklärt euch gegenseitig, was das Schreiben des anderen ausmacht.

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Tipp Nummer 3 bezieht sich auf den Inhalt:

Sollte es euch an Ideen für Geschichten fehlen, könnt ihr auch auf medialem Weg Inspiration finden. Apps wie „Roll a Story“ oder „Writerly“ liefern in verschiedener Form Ideen für eure Geschichten. Ob mit zusammengewürfelten Protagonisten, Zeiten und Örtlichkeiten – alles lässt sich finden. Leider sind diese Apps nur auf Englisch verfügbar.

Tipp Nummer 4 ist die wunderbare Idee eines Corona-Tagebuchs:

Momentan scheint es unsinnig. Doch überlegt mal, wie es in zehn Jahren sein wird, wenn ihr euren Kindern aus euren Corona-Chronicles vorlest. Sie werden euch mit großen Augen anstarren und sich fragen, wie es wohl gewesen sein muss in solch einer Zeit gelebt zu haben.

Falls euch wirklich keiner dieser Tipps inspiriert hat, könnt ihr eurer ganzen Frustration in poetischer Form Ausdruck verleihen und der spreewild-Redaktion eine Beschwerdemail schicken. Vielleicht inspiriert euch das ja dazu euren ganzen Wortschatz auszunutzen und in kreativster Manier eure Enttäuschung zu manifestieren. Es wäre auf jeden Fall ein Anfang.

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Kategorien Corona-Pandemie Literatur Zwischendurch

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