Bild von der Autorin Angie Thomas

  • Angie-Thomas: Anissa Hidouk

Leseprobe: Angie Thomas – On The Come Up

In dem neuen Buch „On The Come Up“ von Angie Thomas kann sich jedes Opfer von ungleicher Behandlung erkennen. Die Botschaft dahinter: Lass niemals deinen Traum sterben.

On The Come Up von Angie Thomas (c) cbj Verlag

Jeder hat ein Recht auf Redefreiheit – aber nicht jeder wird gehört … Die 16-jährige Bri wünscht sich nichts sehnlicher, als eine berühmte Rapperin zu werden. Als ihre Mutter arbeitslos wird, hat Bri keine Wahl mehr: Sie muss aus ihrem Traum Realität machen.

Neben der Musik geht es in dem neuen Buch von Angie Thomas vor allem um Diskriminierung und Vorurteile. Wenn Bri schon bei einem Augenrollen zum Schulleiter muss oder wegen ihrer Hautfarbe sofort als Drogendealerin und Unruhestifterin abgestempelt wird, trifft Autorin Thomas die Leser direkt ins Herz. Sie zeigt deutlich, was die Ungleichbehandlung von Menschen anrichten kann.

Zu Angie Thomas: Die US-Amerikanerin ist auch die Autorin des gefeierten Buches „The Hate U Give“, das erst kürzlich verfilmt wurde. Sie teilt die Erfahrungen ihrer Protagonistinnen, wuchs sie doch selbst in einer Umgebung von Drogendeals und Waffengewalt auf. In einer Bibliothek zeigte ihr ihre Mutter, dass es mehr auf der Welt gibt als Gewalt. Und so kam Angie Thomas zum Schreiben.

Fazit: Absolute Leseempfehlung – insbesondere für Menschen, die nicht diskriminiert werden!

Kategorien Kultur Literatur

„Ich habe mir nie vorgenommen, zu schreiben. Ich habe damit angefangen, als ich mir nicht anders zu helfen wusste.“ Das sagte die Nobelpreisträgerin Herta Müller und so habe auch ich angefangen zu schreiben. Für mich ist das Schreiben seit langer Zeit mein Ventil, meine Motivation und eine Möglichkeit, meine Gedanken zu ordnen. Neben dem Schreiben sind für mich, mit meinen 23 Jahren, Bücher, Filme und alles was mit Kultur zu tun hat großen Leidenschaften. Die kann ich dank Spreewild ausleben.