Teil 2: Wir können es nicht leugnen: Der Sommer ist Geschichte. Doch das ist kein Grund, auf dem Sofa Moos anzusetzen. Wir zeigen euch Orte in Berlin, die im Herbst einen besonderen Charme entwickeln.

Von Tanja Ransom, 27 Jahre

Im Sommer war es hier selten so ruhig. Das Wasser schlägt sanfte Wellen, es reflektiert die Sonnenstrahlen, die sich durch die Wolken gekämpft haben. Irgendwo bellt ein Hund, Enten quaken. Es ist ein Stückchen Idylle im fast leeren Strandbad Weißensee.

Jetzt im Herbst geht es hier beschaulich zu. Vereinzelte Spaziergänger sind in das Bad gekommen, haben es sich mit einem Kaffee oder einer heißen Schokolade auf den Bierbänken gemütlich gemacht. Sie unterhalten sich und genießen den Blick auf den See.

Lagerfeuerromantik und heißer Caipi

Abends wird es voller, dann kommen vor allem junge Leute, trinken Bier und sitzen am Lagerfeuer, sagt Alexander Schüller, Inhaber des Strandbads. Neben Feuerschalen und Stockbrot liegen für die ungemütlichen Monate auch Decken bereit – das geräumige weiße Zelt, das direkt am Wasser steht, wird an den Wochenenden beheizt.

Auch an den Wochenenden im November wird im Strandbad Weißensee noch einiges geboten: Neben einem mittelalterlichen Teezelt wird es dann auch Feuershows geben.
Übrigens: Ab jetzt stehen neben warmen Suppen, Apfelstrudel und Kaiserschmarrn auch Glühwein und heißer Caipi auf dem Menü. Da macht ja dann auch ein bisschen ungemütliches Wetter nichts mehr aus.

Weitere Informationen zur Location findet ihr hier.