Foto: Fotolia/Julin Rovagnati

Glanzvoller Beschützer im Discolicht

Ein spezieller Nagellack soll K.-o.-Trop­fen erkennen können

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Studenten der North Carolina State University für Materialwissenschaft und Werkstofftechnik arbeiten an der Entwicklung eines speziellen Nagel­lacks, der Betäubungsmittel wie Rohyp­nol, Xanax oder GHB durch einen Farb­wechsel nachweisen kann. Ein einfaches Hineintunken des lackier­ten Fingernagels soll genügen.Fast jede fünfte Frau wird laut amerikanischen Studien in ih­rem Leben sexuell angegriffen. Nachdem die Studenten aus North Carolina von derartigen Ereignissen in ihrem Bekann­tenkreis erfuhren, begannen sie mit der Suche nach prä­ventiven Maßnahmen, die man in ohnehin von Frauen genutzten Produkten inte­grieren könnte. Ihre Firma Undercover Colors erhielt bereits Gründerpreise und erreichte Zehntausende Likes auf Facebook. Be­sonders besorgte Mütter sowie Frauen, die bereits mit K.-o.-Tropfen betäubt worden waren, sprachen sich für das Produkt aus. Noch steht jedoch nicht fest, wann der protektive Powerlack auf dem Markt erscheinen wird. Undercover Co­lors verweist lediglich darauf, dass sich die Erfindung noch in der ­frühen Entwicklung befinde. Vor mehreren Jahren gab es bereits einen visitenkartengroßen Tester, der im Journal of Analytical Toxicology ­wegen seiner ungenügenden Wirksamkeit kritisiert wurde. Es wurde angemerkt, dass sol­che Tester nur wenige Drogen erkennen könnten. Die weite­ren Fortschritte auf diesem Gebiet können in einem Newsletter verfolgt werden.

Von Anastasia Burdin, FOS 51, OSZ Körperpflege

Kategorien Aktuelle Beiträge Das Medienprojekt Sonderdruck 2016

Hier erscheinen Beiträge von Schülerinnen und Schülern der 3. bis 12. Klassen aller Schulformen aus Berlin. Sie nehmen am Medienprojekt „Spreewild“ der Berliner Zeitung teil. Politisches Geschehen, Kultur und Alltag, Bildung und Zukunft, mit all diesen Themen beschäftigen sie sich, wie ihre Beiträge zeigen.