Pfeilgift­frosch
Gar nicht so gefährlich wie viele denken: der Pfeilgiftfrosch. Foto: picture alliance/blickwinkel/McPHOTO

Gefährlich oder nicht?

Vor einer Reise lieber über am Zielort lebende Tiere informieren.

Viele Leute denken bei der Urlaubs­planung über gefährliche Tiere nach. Im tropischen Regenwald lebt beispiels­weise der gefürchtete Pfeilgift­frosch. Von den mehr als 170 Arten sind aber nur drei wirklich tödlich giftig. Das Gift kann auch nur durch Mund, Augen oder offene Wunden in den Blut­kreislauf eindringen. Kaum bekannt ist, dass es auch medizinischen Zwecken dienen kann: Wissenschaftler haben daraus ein Schmerzmittel entwickelt.

Pfeilgift­frosch
Gar nicht so gefährlich wie viele denken: der Pfeilgiftfrosch. Foto: picture alliance/blickwinkel/McPHOTO

Ein weiteres Beispiel ist der Hai. In Filmen wird er oft als Killer­maschine dargestellt. In Wirklichkeit sterben aber mehr Menschen durch herabfallende Kokosnüsse als durch Hai­angriffe. Die meisten Meeres­tiere sind völlig harmlos. Ernsthafte Unfälle mit Menschen sind selten. Oft ist der Mensch sogar selbst schuld, wenn er angegriffen wird. Neugierige Schnorchler greifen beispielsweise in dunkle Höhlen, und darin lebende Tiere wollen sich nur wehren. „Wer die Gefährlichkeit der Tiere kennt, kann Unfälle vermeiden“, sagt Meeres­biologe Andreas Schmidt-Rhaesa von der Universität Hamburg.

Denkt also beim nächs­ten Urlaub daran, dass man mit Tieren, die man nicht kennt, sehr vorsichtig umgehen sollte. Angst muss man jedoch nicht haben.

Von Linos Helling, Klasse 6c, Grundschule am Kollwitzplatz