Fahrrad Amsterdam
Auf ihrer Radtour kam unsere Autorin auch durch Amsterdam.

5 Dinge, die ihr auf jeden Fall bei eurer Fahrradtour dabei haben solltet

Eine mehrtägige Radtour mit Freunden ist im Corona-Sommer eine tolle Alternative zur Fernreise. 5 Tipps, die ihr dabei beachtet solltet.

Zwei Wochen lang bin ich mit vier Freunden durch Holland gefahren – mit dem Fahrrad. Wir haben Amsterdam gesehen, sind nach Delft, Utrecht und Gouda geradelt. Ich habe sowohl wahnsinnig schöne als auch sehr anstrengende Momente erleben dürfen. Insbesondere an letztere hatte ich vorher kaum einen Gedanken verschwendet. Daher kommen hier 5 Tipps, die ich euch auf Basis meiner Erfahrungen ans Herz legen möchte.

1. Seid sparsam mit dem Gepäck

Wer mit dem Fahrrad unterwegs ist, muss alles, was er mitnimmt, selbst tragen. Tipp Nummer 1 lautet daher: Besorgt euch Fahrradtaschen. Das ist deutlich angenehmer als ein großer Rucksack. Aber selbst für Taschen gilt: Packt so wenig wie möglich ein! Eine mehrtägige Radtour ist anstrengend. Jedes Gramm macht sich bemerkbar. Ich hatte eigentlich gedacht, schlau gepackt zu haben. War aber nicht so. Sogar der kleine Teil an Bekleidung, den ich letztendlich einpackte, war zu viel. Ein paar Sachen waren einfach zu hübsch für eine Radtour. Vergessen hatte ich dafür dickere Pullis und Regensachen. Was ihr wirklich braucht: Packt Regenjacke und Bikini ein, wie absurd das auch klingen mag. Warme und dünne Pullis zusammen mit Sonnenbrille und -creme, denn das Wetter ändert sich stündlich, wenn man unterwegs ist. Wenn ihr, wie wir, in Ferienwohnungen übernachtet, könnt ihr zumeist auch mal etwas waschen. Bei kurzen Aufenthalten den Föhn nicht vergessen. Sprecht euch ab – ein Gerät für die ganze Gruppe reicht! Extratipp fürs Packen: Rollt eure Kleidung.

2. Kennt eure Stärken – und eure Schwächen

Klar, Radtouren sind allein niemals so wunderbar wie mit den besten Freunden. Eine Gruppe von maximal fünf Leuten ist übrigens am besten, mehr ist einfach nicht mehr überschaubar. Seid euch bewusst, wer was kann – und teilt entsprechend die Aufgaben ein. In unserer Gruppe gab es jemanden mit dem Flickzeug, was sich als essenziell erwiesen hat. Es muss einfach jemanden geben, der weiß, wie ein platter Reifen repariert und Bremsen nachgezogen werden. Außerdem solltet ihr mindestens eine Person haben, die weiß, wo es langgeht. Übrigens: Die Reihenfolge, in der ihr fahrt, ist übrigens wichtiger als man denkt. Wer an Radtouren nicht gewöhnt ist, sollte nicht ganz hinten fahren. Denn glaubt mir: Je weiter man hinter die Gruppe fällt, desto frustrierender wird es. Die Motivation, die anderen einzuholen, geht schnell flöten.

3. Vertraut nicht immer auf Google – man darf auch mal fragen

Google Maps war schon ein wichtiges Tool auf unserer Fahrradtour, trotzdem war es immer wieder von Vorteil, den Kopf auch mal zu drehen. Wir sind häufig in Baustelle geraten oder auf Straßen, die nur mit einem Privatschlüssel hätten geöffnet werden können.

4. Erstellt eine Playlist

Dieser kleine, aber doch ziemlich wichtige Tipp macht eure Fahrt nicht nur unterhaltsamer, sondern auch ziemlich lustig – vor allem, wenn jeder einen komplett unterschiedlichen Musikgeschmack hat. Unsere glorreiche Playlist aus vier unterschiedlichen Genres findet ihr hier. Wer welches Lied hinzugefügt hat, bemerkt man spätestens, wenn alle aufstöhnen und nur eine/r abgeht. Noch ein Tipp: Kartenspiel einpacken.

5. Teilt euch auf ­– aber bleibt zusammen

Falls ihr, wie in meinem Fall, nicht nur fahren sondern auch etwas sehen möchtet, empfiehlt es sich, vorab kulturelle Hotspots und Adressen zum Ausgehen zu recherchieren. Teilt euch hier rein. Falls ihr merkt, dass ihr unterschiedliche Interessen habt, ist es ratsam, sich auch mal zu trennen, aber auch Geduld und Verständnis füreinander zu zeigen. Das sollte übrigens immer gelten.

Viel Spaß!

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Kategorien Corona-Pandemie Instagram Weggehen Zwischendurch

Ich bin Kristina und schreibe zwar nicht, seitdem ich einen Stift halten kann. Dafür schreibe ich jetzt mit Leidenschaft und meinem Lamyfüller. Es gibt viel, was ich in der Welt ändern möchte, deshalb ist wohl der erste Schritt, anderen davon zu erzählen. Mit Fotografien, Bildern und Texten kommuniziere ich und zeige mich der Welt ein klein wenig mehr.

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