WG Minou
Noch herrscht Friede, Freude, Eierkuchen in der WG unserer Autorin.

Leben in Quarantäne – was macht das mit einer 6er-WG? Eine Kolumne

Spreewild-Autorin Minou liebt es, unter Menschen zu sein. Jetzt lebt sie mit ihrer WG in Quarantäne. Wie verändert das ihr Zusammenleben? Und ihre Psyche? Eine Kolumne.

Von Minou Becker

Quarantäne Tag 6 oder – der Tag, an dem wir endlich mal durchatmen müssen

Heute geht es einfach nicht mehr. Die Wohnung hat es geschafft uns in die Enge zu treiben. Wir müssen raus.

Bengts oranger T4 Bus „Ella“ wird vollgepackt und los gehts. Arthur muss aus Mangel an Sitzen unter Decken versteckt im ausladenden Kofferraum Platz nehmen. Unser Ziel: Ein See im Norden Leipzigs. Seit gestern Abend gelten umfangreiche Ausgangsbeschränkungen in Sachsen, offiziell sind wir hier also etwas illegal unterwegs. Die drei Polizeiwagen auf unserem Weg scheint dies aber nicht groß zu interessieren.

Angekommen machen wir uns los auf einen langen Spaziergang, um mal richtig durchzulüften. Wir quatschen, lachen und die Sonne scheint: Es könnte ein ganz normaler Vorfrühlingstag sein. Nur der leere Strand, die ungewohnt wenigen Menschen auf den Wegen und der zwanghaft eingehaltene Abstand zueinander lassen auf das neue Leben in Corona-Zeiten schließen.

Am Nachmittag facetime ich das erste Mal seit der Quarantänezeit mit verschiedenen Freunden. Erst als ich die Gesichter wieder sehe, merke ich, wie sehr ich diese Menschen doch vermisse. Die Zeit hier vergeht so schnell und man gestaltet sich den Tag jeden morgen irgendwie aufs neue, doch diese kleinen Gespräche machen mich plötzlich sehr traurig. Allein der Gedanke, dass ich nicht weiß, wann ich diese Menschen wiedersehen werde, bedrückt mich mit einem Mal unsagbar. In unserer kleinen Höhle, die wir uns hier errichtet haben, vergisst man die Zeit, lebt einfach vor sich hin. Dann gibt es aber die Momente, die einem eine Realität vor Augen führen, die man so noch nie gekannt hat.

Mein Tipp heute: Werdet produktiv und helft!

Gerade haben wir begonnen uns Gedanken darüber zu machen wie wir Hilfe leisten können. Bei REWE oder Aldi aushelfen, ältere Menschen bei ihren Einkäufen unterstützen oder auf den Feldern als Erntehelfer arbeiten. Ein jeder von uns sehnt sich danach endlich wieder produktiv zu sein und Teil einer Besserung.

Mein Tipp heute: Wenn ihr nicht wie wir gerade in Quarantäne sitzen müsst, schaut euch um und werdet Teil der zahlreichen Projekte und Aktionen dieser Tage. Auf nebenan.de könnt ihr euch beispielsweise mit euren Nachbarn connecten und sehen, wer Hilfe braucht bei Kinderbetreuung oder Einkäufen. Über die Seite silbernetz.org könnt ihr mit älteren Menschen telefonieren und ihnen vielleicht ein Stück Einsamkeit nehmen. Jede Geste zählt.

Quarantäne Tag 5 oder – der Tag, an dem es um Wichtigeres geht als um uns

Heute haben wir ein großes Banner aus dem Fenster gehangen: Solidarität mit den Hilfesuchenden an den EU-Außengrenzen. Denn in diesen Tagen sollten wir unsere Augen nicht verschließen vor der Grausamkeit, die sich tagtäglich genau vor den europäischen Außengrenzen abspielt.

Da sitzen wir nun in unseren beheizten Wohnungen, mit Nudeln und Klopapier in Hülle und Fülle und machen uns doch unaufhörlich einen Kopf wie unser Leben wohl weitergehen mag. Wann werden wir wieder ins Kino oder auf ein Konzert gehen können? Wann wieder Sabine und Marcus zum Abendessen einladen? Und selbst wir in unserer schönen Studentenwohnung, umgeben von guten Freunden, nörgeln jeden Tag und hoffen auf ein baldiges Ende der Situation. Das ist ja auch verständlich, unser gesamtes Leben verändert sich und wird mit einem Mal eingeschränkt.

Das ist jedoch keine Entschuldigung sich vollends einer Katastrophe wie der momentanen Lage in Lesbos abzuwenden. 20.000 Menschen die unter unmenschlichen Bedingungen und fernab von guter medizinsicher Versorgung eingepfercht in einem Camp für geplante 3.000 Leute leben. Ein Corona-Ausbruch unter solchen Zuständen mag man sich nicht vorstellen.

Seit Tagen herrscht im Flüchtlingslager Moria eine Ausgangssperre was notwendig Arztbesuche unmöglich macht. Fließend Wasser ist außerdem nur bedingt zugänglich, notwendige Hygienemaßnahmen also Fehlanzeige. Wie man nun zu der deutschen Flüchtlingspolitik steht, ist jetzt mal irrelevant. Worum es wirklich geht ist, dass dieser Virus nicht unterscheidet zwischen Hautfarbe oder Ethnie. Der große Unterschied ist jedoch, dass wir in der glücklichen Lagen sind auf ein gutes Gesundheitssystem zugreifen zu können.

Ist es jetzt aber nicht die Aufgabe aus solch einer privilegierten Stellung heraus diesen Menschen in Not zu helfen? Die Bundesregierung sollte endlich eingreifen und handeln! Corona dominiert, auch die Berichterstattung. Ja, das ist verständlich, doch wir müssen beginnen unsere Blick zu weiten.

Die Zeit haben wir doch, also lasst uns über unseren Tellerrand hinausblicken. Ob es Spenden sind, ein eigenes Banner vor dem Fenster um die Menschen aufmerksam zu machen oder einfach gute Gedanken und Wünsche an die Hilfsbedürftigen dieser Tage zu senden. Sie dürfen in der aktuellen Lage einfach nicht in Vergessenheit geraten. #LeaveNoOneBehind

Quarantäne Tag 4 oder – der Tag, an dem sich langsam der Lagerkoller meldet

Langsam aber sicher schleicht sich Langeweile in den Tag. Am Frühstückstisch werden schon Ideen gesammelt, die sich nach drei Tagen immer verzweifelter und verrückter anhören: Wer kann am meisten Bier an einem Tag trinken oder lasst uns einen coolen WG-Song produzieren. Wir haben gerade erfahren, dass ein deutschlandweites „Ode an die Freude“-Wohnzimmerkonzert aus den Fenstern stattfinden soll. Für uns die perfekte Herausforderung.

Die Musikalischen unter uns versammeln sich mit Geige, Gitarre, Bass und Klavier und innerhalb weniger Stunden steht eine kleine Reggae-Version von Beethovens Klassiker. Beim Musizieren fällt mir auf, wie wenig ich in der letzten Zeit gespielt habe und wie schön es doch ist, jetzt gemeinsam hier zu sitzen und einfach was Neues, Harmonisches zu schaffen.

Heutiger Quarantäne-Tipp: Greift nach einem Instrument in eurer Nähe und macht Musik! Egal ob ihr schon jahrelange Erfahrung habt oder einfach mal auf der alten Gitarre aus dem Keller herumzupft – musizieren macht glücklich und die Stunden vergehen mit einem Mal auch ganz schnell.

Und wo wir gerade bei neuen Dingen erlernen sind: Wie sieht es denn mit Sprachen aus? Wir haben uns kollektiv Duolingo heruntergeladen und lernen gerade die verschiedensten Sprachen. Lilly und Arthur versuchen es mit Türkisch, ich übe mein Italienisch und Benno wagt sich an Esperanto (was auch immer das sein mag).

Heute steht ein Spieleabend auf dem Plan. Hier eine Sammlung ausgewählter Spiele der Quarantäne-WG, die sich für einen solchen Anlass perfekt eignen:

  • Dixit
  • Phase 10
  • Risiko
  • Skat
  • und der lustige Marc-Uwe Kling-Klassiker „Halt mal kurz“

Gerade wird Phase 10 gespielt und obwohl man hierbei nicht wirklich von einem Konkurrenzspiel sprechen kann, wird die Stimmung zunehmend hitziger. Langsam spürt jeder von uns das unaufhörliche „Auf-einander-sitzen“ und diese aufgestaute Energie entlädt sich mit einem Mal bei dieser kleinen Runde Karten. Wir gehen uns offen gegenseitig an, fallen einander ins Wort und unsere Stimmen werden immer lauter und aggressiver.

Aber genau das gehört eben auch dazu. Seit vier Tagen sind wir 24/7 voneinander umgeben, Ausweichmöglichkeiten gibt es nur in Maßen und so gut wie alles wird gemeinsam unternommen. Da ist es ganz natürlich, dass es jetzt mal zu Zankereien und bösen Blicken kommt. Irgendwie fühlt es sich auch gut an, einfach mal alles rauszulassen.

Nach etwa zwei Stunden hitzigem Diskutieren sind dann alle müde und es wird sich ins Bett begeben. Auch wenn der Abend nicht einer unserer besten war, können wir nur hoffen, dass morgen früh alles wie immer sein wird. Jeder wird sich abgeregt haben, denn wir wissen um unsere Freundschaft und dass noch viele Stunden und Tage folgen werden.

Quarantäne Tag 3 oder – der Tag, an dem wir uns einer kleinen heilen Welt hingeben

Heute wird es feierlich. Weil ich halb Perserin bin und jedes Jahr am 20. März das iranische Neujahrsfest feiere, konnte ich meine Mitbewohnis überreden, mit etwas Verspätung den heutigen Tag richtig schick zu zelebrieren. Dazu gehört sich fein rausputzen und mit allen gemeinsam zu kochen. Mein heutiger Quarantäne-Tipp also: Einfach mal einen Tag alles anders machen, der Langweile entfliehen und stilvoll ein Fest zu welchem Anlass auch immer feiern.

Morgens geh ich jetzt auch immer joggen, ungewohnt für mich Sportmuffel, aber die frische Luft macht den Tag in der Wohnung etwas erträglicher. Dabei höre ich oft einen Podcast – auch ein guter Tipp für die langen Stunden eines Tages. Jan und Olli mit „Fest und Flauschig“ sind schon meine favorites, aber auch „Zeit Verbrechen“ oder „Hotel Matze“ sind immer wieder spannend und hörenswert.

Am Abend kam dann mit einem mal richtig Festtagsstimmung auf. Alle haben sich auf ihre Weise schick gemacht: Lippenstift, schwarzes Hemd, zurückgegelte Haare. Auf einmal scheint die Welt wieder in Ordnung. Ein Drei-Gänge-Menü ist geplant, alle machen sich an die Arbeit.

Kochen ist für mich in den letzten Tagen generell zu einer wünschenswerten Ablenkung geworden. Egal ob Foccacia oder Glasnudelsalat, ich probiere alles mal aus.

Jetzt sitzen wir aber einfach nur an der gut gefüllten Tafel, trinken in unseren Hemden und Kleidern billigen Rotwein und fühlen uns unbeschwert gut. Wir sprechen endlich mal wieder über etwas anderes als das Virus und mir wird bewusst, wie sehr sich mein Leben, unser aller Leben, doch verändert hat. Bis vor wenigen Wochen war ein Abend wie dieser – vielleicht abgesehen von den Köstlichkeiten und der Garderobe – ein Abend wie jeder andere. Jetzt fühlen sich die Situation und die Gespräche wie etwas unsagbar wertvolles und besonderes an.

Solche Momente braucht es dringend in Tagen wie diesen. Morgen früh werden wir wieder aufwachen, als erstes die Zahl der Infizierten checken und darauf hoffen, dass das alles bald vorbei ist. Jetzt aber ist alles gut. Wir lachen, diskutieren und genießen unser leichtes Studentenleben.

Quarantäne Tag 2 oder – der Tag, an dem mir fast das Toilettenpapier geklaut wurde

Wir brauchen Klopapier, dringend! Schon die letzten Tage haben wir immer mal wieder im Supermarkt geschaut – immer ausverkauft. Hätten wir mal… Verrückt, wie man sich von dieser gesellschaftlichen Paranoia viel zu schnell mitreißen lässt. Naja, jetzt sitzen wir im wahrsten Sinne des Wortes in der, ja genau.

Im Supermarkt stehe ich nun vor den noch immer leeren Regalen und verzweifle. Soll es wirklich dazu kommen, dass wir Zeitungspapier oder die Küchenrolle nutzen müssen? Mit einem strahlenden Lächeln und obligatorischen 1,5 Meter Abstand wende ich mich an einen REWE-Mitarbeiter. „Wissen Sie, es ist es ist wirklich dringend, wir sind zu sechst uns brauchen wirklich ernsthaft Klopapier.“ Er lächelt zurück und sagt, er schaue mal was sich da machen lässt im Lager, bei so einem netten Gesicht könnte man ja nicht nein sagen. Scheiß sexistische Gesellschaft – aber wenn man dann mal Klopapier braucht… Mit einer großen Packung und vielen hasserfüllten Blicken im Rücken verlasse ich den Laden.

Klopapier aus der Hand klauen? Kommt wieder auf den Boden!

Auf dem Nachhauseweg passiert es dann mit einem Mal. Dieser eine apokalyptische Moment den man sich vielleicht in einer schlechten Weltuntergangskomödie vorstellt, aber nicht 2020. Eine bereits vollgepackte Dame kommt mir mit wildem Blick entgegen, sieht meine Klopapierpackung. Sie greift ruckartig nach vorne und versucht mir einfach so ohne ein Wort im Vorbeigehen die Packung aus der Hand zu reißen. What?? Was passiert hier denn gerade? Ich laufe schockiert weiter, sie verfehlt ihr Ziel, ich bin schon an der Haustür und bekomme einen panischen Lachanfall.

Ein normaler Einkauf in Zeiten von Corona: Kampf um Klopapier und Nudeln. Gerade las ich, dass es in Mannheim sogar zu einer Schlägerei um das heilige Gut im Supermarkt gekommen sei. Einer landet im Krankenhaus. Bitte Menschheit: Kommt wieder auf den Boden, wir werden schon alle noch eine Rolle abbekommen. Ganz nach dem Kredo des niederländischen Ministerpräsidenten Mark Rutte: „Wir haben so viel Klopapier, wir können zehn Jahre kacken.“

Und wer sich jetzt doch fragt was er mit dem Ganzen gehorteten Klopapier anfange soll. Hier man Tagestipp: Der Postillon hat 10 Gourmet-Rezepte für Klopapier mit Nudeln herausgebracht. Die „Nudeln à la Papier de Klo“ sollte man sich nicht angehen lassen.

Quarantäne Tag 1

Ich lebe seit einem halben Jahr in einer WG, gemeinsam mit fünf Freunden haben wir uns eine kleine, laute, kreative Oase geschaffen. Wir sind sechs Studierende, vier Jungs und zwei Mädels, mit verschiedensten Interessen und Zielen. Was wir jedoch alle teilen, ist der Drang mit unserer Umwelt und Freunden ist einem stetigen Austausch zu sein, zahlreich zu kochen, einmal die Woche ins Kino zu gehen oder kleine Ausflüge in die Umgebung zu machen. Bis vor wenigen Tagen. 

Ich muss zugeben: Wir haben das Corona-Virus zwar ernstgenommen, wollten es aber auch nicht übertreiben mit der Hysterie. Da nun einer von uns aber gerade erst aus Österreich zurückgekommen ist, haben wir alle begonnen uns mal wirklich genauer mit der Ansteckungsgefahr auseinanderzusetzen. Ich hätte niemals gedacht, dass fleißiges „Social Distancing“ die Verbreitung des Virus so schnell eindämmen könnte. Jede ungeschüttelte Hand kann aber durchaus das Überleben einer Oma mehr sicher.

Langsam wurde uns bewusst, dass es einfach so wichtig ist was in den Nachrichten, auf allen Social-Media-Plattformen und Plakaten auf der Straße immer wieder gepredigt wird: Wir machen das nicht für uns, sondern für die ganzen Menschen, die nun tatsächlich um ihr Leben fürchten müssen.

Die Jungs haben sich mit „League of Legends“ und Chips ausgestattet

Da wir in einer Gegend mit einem Altersdurchschnitt von 60+ leben und nun einen Menschen aus einem Risikogebiet im Haus haben, fiel uns die Entscheidung nicht schwer: Wir müssen zuhause bleiben. Erst einmal für zwei Wochen und dann schauen wir weiter.

Sobald wir diese Entscheidung getroffen hatten, kam mir alles andere einfach nur noch unglaublich unverantwortlich und egoistisch vor. Plötzlich möchte ich den Scharen von jungen Menschen auf der Straße vor meinem Fenster aus einfach nur noch zurufen: „Geht doch endlich nach Hause und denkt an eure Omas und Opas.“ Und dabei war ich Vorgestern selber noch am See mit Freunden. Aber wenn sich jetzt nichts ändert dann wird alles nur noch so viel schlimmer.

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In dieser kleinen Kolumne will ich euch nun aber nicht weiter mit den Folgen und Entwicklungen dieses Virus belehren. Dafür bin ich sicherlich die Falsche.

Ich will hier vor allem berichten, was das Leben in Quarantäne mit sechs Anfang Zwanzigjährigen macht, wann wir komplett durchdrehen und was unsere kreativen Köpfe sich in den nächsten Tagen so ausdenken um der Langeweile zu entkommen. Vielleicht können wir eure Tage Daheim ja mit kleinen Tipps und Tricks ein wenig spannender machen. Hoffen wir es mal 🙂

Heute ist nun also der erste Tag und bisher fühlt sich das Alles noch sehr nach einem entspannten Regen-Tag an, abgesehen von der strahlenden Sonne draußen. Die Jungs haben sich schon vorsorglich mit „Minecraft“ und „League of Legends“ ausgestattet und spielen nun bereits vier Stunden durchgehen, umgeben von Chipspackungen: Was für ein schönes Klischees!

Meine Mitbewohnerin und ich liegen im Bett und führen ab jetzt eine abendliche Vorlesesession ein. Daher auch mein erster Quarantäne-Tipp: Einfach mal wieder gegenseitig vorlesen. Ich komm dabei immer total runter und genieße es sehr, mal nichts zu tun und zuzuhören. Im Gegenzug gefällt mir aber auch das Vorlesen, das Gefühl dem andere was zurück geben zu können. Gerade widmen wir uns dem Besteller „Schuld“ von Ferdinand von Schirach, ein nicht allzu dickes Buch, das sich in verschiedensten spannenden Stories mit der Frage von Schuld und Unschuld befasst.

Ich habe schnell gemerkt, dass ich mir auf jeden Fall einen geregelten Tagesablauf aufbauen muss, sonst werde ich als jemand, der zwanghaft immer den ganzen Tag durchplant noch komplett verrückt.

Mal sehen was die nächsten Tage so bringen.

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Der kuriose Briefmarkensammler in der Bibliothek oder ein mal zu Späßen aufgelegter Busfahrer – es sind die kleinen wunderbar skurrilen Alltagsgeschichten unserer Großstadt, die ich mit meinen Worten einfangen will. Ich, eine waschechte 18-jährige Berlinerin, die neben dem geschriebenen Wort auch ein großer Fan von guter Musik und Woody-Allen-Filmen ist. Schreiben bedeutet für mich reflektieren, verstehen und sich einfach mal fallen zu lassen, ganz nach Frau Lindgrens Devise: „Man muss so schreiben, dass es für einen selbst eine Freude ist, sonst kann es auch für andere keine Freude sein.“

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