Der Countdown läuft. Mit jedem Türchen des Adventskalenders ist es ein Tag weniger bis Weihnachten – ob das nun Stress oder Vorfreude auslöst, bleibt euch überlassen. Spreewild macht mit und zählt mit Artikeln und Verlosungen runter bis Weihnachten.

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Last Minute Bastelideen für deinen Adventskalender

Von Antje Waldschmidt

Es wieder so weit! – Schneller als gedacht steht die Weihnachtszeit vor der Tür. Das bedeutet aber nicht nur gebrannte Mandeln, lauschige Weihnachtslieder bei Oma und Opa, Plätzchenbacken und Tannenbäume schmücken, sondern auch unsere alles geliebten 24 Türchen zu öffnen. Es ist Adventskalenderzeit!

Aber was tun, wenn die Tage an euch vorbei gerauscht sind und ihr das mit dem Adventskalender schlichtweg verschlafen habt?

Keine Sorge – wir haben für euch drei tolle Adventskalender-Bastelideen rausgesucht, damit ihr euren Liebsten eine echte Freude machen könnt. Denn ob groß oder klein – das morgendliche Türchenöffnen zaubert uns allen ein Lächeln ins Gesicht! Außerdem: Mit diesen Ideen habt ihr garantiert alle Pluspunkte eurer Freunde und Familie auf eurer Seite, denn sie sind nicht nur schnell und günstig, sondern auch noch individuell und mit ganz viel Liebe gemacht!

1. Der putzigste Kalender überhaupt: DIY- Einhorn-Adventskalender

Bei dem Clip von gofeminin erfahrt ihr, wie ihr einen total süßen Einhorn-Adventskalender selber machen könnt.

2. Der günstigste Kalender überhaupt: Papierhaus-Adventskalenderdorf mit Sprüchen oder Gutscheinen

Damit füllst du deinen Kalender:

  • Gutscheine für gemeinsame Aktivitäten oder Eintrittskarten
  • selbstgebackene Plätzchen
  • 24 Wünsche
  • 24 Sprüche
  • 24 (Liebes-)Briefe
  • 24 Komplimente
  • 24 Witze
  • Playlist mit Songs
  • Puzzleteile oder Fotos (auf die einzelnen Tage verteilt)

Du brauchst:

  • 24 kleine Kärtchen oder weißes Papier
  • Zeitungspapier
  • buntes Tonpapier oder Geschenkpapier
  • Watte
  • Sterne-Sticker
  • Packpapier
  • Bleistift, Schere, schwarzer Stift, eventuell Gold, Rot- oder Silberstifte, Bastelkleber, Klebestreifen

So gelingt dein Adventskalender

  • Falte aus Zeitungspapier ein Tütchen, das oben geöffnet ist. Nutze Bastelkleber, um die Tüte zu fixieren.
  • Schneide aus dem Tonpapier oder dem Geschenkpapier ein Dach und beliebig viele Fenster aus. Aus dem Packpapier bastelst du eine Tür. Das alles klebst du mit Kleber auf die Tüte. Bereite Nummernschildchen von 1 bis 24 vor und klebe je eins als Hausnummer auf das Häuschen. Mit Tannenbäumchen- oder Sternenstickern kannst du dein Haus schmücken.
  • Verpacke deine 24 Kärtchen in die Häuschen und bestreiche das Hausdach mit etwas Kleber und drücke die Watte darauf. Stelle nun insgesamt 24 Häuschen her – et voilà: Fertig ist dein Adventskalender!

 

3. Der schnellste Kalender überhaupt: Papiertüten-Kalender

Bei dem Clip von Rico Design erfahrt ihr, wie ihr ganz schnell einen tollen Adventskalender aus Papiertüten selber machen könnt.

4. Der lustigste Kalender überhaupt: Eulen-Adventskalenderdorf mit kleinen Geschenken

Du brauchst:

  • 24 Tüten
  • buntes Tonpapier oder Geschenkpapier
  • lustige Aufkleber und Zahlen
  • Bleistift, Schere, schwarzer Stift, eventuell Gold, Rot- oder Silberstifte, Bastelkleber
  • 24 Tüten
  • 24 Wäscheklammern
  • 24 Sterne-Sticker

So gelingt dein Adventskalender

  • Bastle aus Tonpapier lustige Aufkleber, Augen, einen halbovalen Eulenbauch, Bärte und Zahlen und klebe diese auf deine 24 Tüten.
  • Fülle deine Tüten mit kleinen Geschenken, falte sie zu, so dass ein Schnabel entsteht und beklebe den unteren Teil mit dem Eulenbauch. Es folgen die Augen – Bärte, Weihnachtsmützen – sei kreativ : )
  • Beklebe die Tüte mit deinen 24 Sterne-Stickern und beschrifte diese – et voilà: Fertig ist dein Adventskalender! Natürlich kannst du anstelle von Eulen auch Weihnachtsmänner oder Rentiere basteln.

Wenn dir das zu kompliziert ist, kannst du dir noch schnell das DIY Adventskalender-Weihnachtseulen-Set im Netz bestellen (z.B. bei DaWanda). Bei DM gibt es für 7.95 Euro auch das Bastel-Set Rentier-Adventskalender. Leichter geht’s wirklich nicht!

 

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Zehn Bücher, die euch weiterbringen. Ideal für euren Wunschzettel!

Von Hannes Beyer

Sven Marquardt „Die Nacht ist Leben

“: Der Berghaintürsteher, Fotograf und Punk Sven Marquardt vermittelt in seiner Autobiografie viele nützliche Tipps zur Selbstfindung und zu inneren Konflikten. Als Punk in der DDR und Homosexueller waren schließlich Probleme vorprogrammiert. Wie er sie löste und für sich verstand, erklärt er in seinem Buch.

Anthony Burgess „Clockwork Orange
“: Die Hymne der Regimekritik schlechthin! Eine gute Mischung aus Verwirrung, Pubertät, Humor und Gewalt. Dieses Buch schafft alles, von Abscheu bis kreischendem Mitgefühl reißt es mit bis zum Ende! Die Geschichte, die einem der bekanntesten Songs der „Toten Hosen“ zugrunde liegt, trifft jeden.

Ursula Poznanski „Erebos“: 
Wie weit willst du gehen? In einer Vermischung aus Realität und Progressivscience-Fiction klärt Erebos auf. Über moralische Grenzen, Freundschaften die keine sind und den Drang nach Anerkennung, der jedem von uns innewohnt. Hineingezogen in ein Videospiel verwickeln sich die Ebenen des Soziallebens zu einem undurchsichtigen Wirrwarr. Spannenderweise ist man als Leser nach dieser Verwirrung aber viel reflektierter, somit absolut lesenswert!

Benjamin von Stuckrad-Barre „Panikherz“: 

In einer aufwühlenden Lebensgeschichte präsentiert Stuckrad-Barre Weisheiten, die man nur im Laufe der Lebenszeit erhält. Geleitet von Musik, Kunst, Drogen und einer riesigen Portion Udo Lindenberg zeichnet er Portraits von Weggefährten, seinem jüngeren Ich und seinem Werdeprozess. Ungeschönt, blank und realistisch, optimal für eine unverklärte Weltsicht.

Volker Surmann „Bloßmenschen“: 

Anekdoten mit spitzer Zunge, Geschichten, die das Leben schreibt, Erfahrung kommt mit dem Alter. Wie auch immer man dieses Phänomen bezeichnen will, Surmann hat es kultiviert. Mit Ironie, Hass und einem wachen Auge schrieb er neue Kurzgeschichten, also ein optimales Buch für die freie Minute oder ein Schmunzeln zwischendrin.

Till Lindemann „Messer“: 

Rammsteins Frontmann singt nicht nur, er schreibt offensichtlich auch. Was, das liest man in seinem Gedichtband. In gewohnt aggressiv morbider Manier nimmt Lindemann Klischees und festgefahrene Denkweisen auf´s Korn. Sicherlich ist dieses Buch nichts für den sentimentalen Teil der Leserschaft, wohl aber für jene, die über den Tellerrand der Konventionen hinausblicken wollen.









Daniel H Wilson „Robocalypse

“: Science Fiction und Zukunftsvision treffen aufeinander. In einer Zeit, in der die Debatte im Bezug auf Menschenroboter und deren Risiken immer mehr an Fahrt gewinnt, entwickelt dieser postapkalyptische Roman komplett neue Dimensionen in der Moralvorstellung. Vom Kampf zwischen Mensch und Maschine getrieben, zeigt Wilson neue Aspekte auf, und zwar Aspekte beider Seiten.

Reissmann, Stöcker, Lischka „Web-Guerilla Anonymous“: Die Digitalisierung geht mit großen Schritten voran, das Internet wird zum Lebensraum. Die berühmteste Internetpunkgemeinde der Welt wurde nun auf ihre Antriebe, Beweggründe und Ideen untersucht. Eine spannende Entstehungsgeschichte für alle, die verstehen wollen, was gegen Ungerechtigkeit alles getan wird.

Leo, Steinbeis, Zorn „Mit Rechten reden“: 

Politik ist schon immer ein undurchsichtiges Feld gewesen, die Debatten der politischen Gegenseiten schon immer verkrampft und aggressiv. Mit Rechten reden zeigt auf, wie man sich trotz unterschiedlicher Meinungen gesittet unterhalten kann und sollte, da Respekt ein Gut ist, was bewahrt bleiben muss.S Lasst die Vorurteile aus dem Spiel und beginnt, die anderen zu verstehen. Ein Leitsatz für Politik und Leben gleichermaßen.

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Gewinne 1 von 5 EP\’s der Band Lion Sphere!

Lion Sphere mixen hämmernde elektronische Fragmente mit schweren Hip-Hop-Grooves, Gitarren-Licks und rohen Vocals. Future Soul / Alternative-Band schafft eine hypnotisierende Verschmelzung von verträumten und gefühlvollen Klängen durch akribisch luftige Synths, jazzinfundierte Drums und schweren Bass. Ihre modernen und unerwarteten Songstrukturen sind von hakenhaften Melodien umspannt, die von delikaten Falsetts bis zu rauchigen, kraftvollen Vocals reichen. Lion Sphere bricht mit den Konventionen der überlasteten Pop-Paletten und schafft ihre eigene Synthese aus jedem einzelnen musikalischen und kulturellen Hintergrund.
Musik gibt\’s hier
Wir verlosen 5×1 EP Lion Sphere \“The Infinite You\“
Was ihr dafür tun müsst? Schreibt uns eine Mail bis Mittwoch, 6.12. an blz-jugendredaktion@berliner-zeitung.de

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Auch dieses Jahr verdienen sich wieder viele Studierende als Weihnachtsmänner, -frauen und Engel Geld dazu

Von Friederike Deichsler, 21 Jahre

Rote Mützen, weiße Perücken und falsche Bärte fliegen herum, Glöckchen klingeln. Ein Schild an der Tür verkündet „Weihnachts-Vollversammlung“. Was auf den ersten Blick aussieht wie ein seltsames Fanclub-Treffen, sind Studierende, die sich auf ihren Nebenjob vorbereiten.

Mika kam vor zwei Jahren eher zufällig dazu, als er einem „Weihnachtsmann“ an der Uni den Weg zeigte. Inzwischen hat er selbst einige Einsätze mit rotem Mantel und Rauschebart hinter sich. Ungefähr 15 seien es jedes Jahr, ein paar davon auch zum russischen Weihnachtsfest. Für Niklas dagegen ist es das erste Jahr als studentischer Weihnachtsmann. Er selbst ist eher ein Festtagsmuffel. „Deshalb habe ich kein Pro­blem damit, Heiligabend zu arbeiten.“  Wie allen Neuen steht ihm noch ein vierstündiger Workshop bevor. Mindestens einmal wird die Bescherung geübt. „Der erste Auftritt geht sowieso schief. Dann lieber im Workshop als bei der Familie“, erklärt Projektleiterin Maria Dengel. Aber auch Krisenmanagement steht auf dem Plan. Was, wenn das Kind weint und Angst hat? Was, wenn die Geschenke nicht aufzufinden sind?

Dass es trotzdem zu unvorhergesehenen Dramen kommt, weiß Mika aus eigener Erfahrung: „Einmal habe ich den Schlüssel für mein Rad verloren, mit dem ich unterwegs war. Ich musste den Vater der gerade bescherten Familie um eine Eisenstange bitten und er hat mir geholfen, das Schloss aufzubrechen. Die Situation war so witzig, dass er mich gefragt hat, ob er jetzt bei der ,Versteckten ­Kamera‘ zu sehen sei, wie er dem Weihnachtsmann hilft, ein Fahrrad zu klauen.“

Klingt spaßig, bedeutet aber harte Arbeit. Die weihnachtlichen Helfer sprechen mit jeder Familie indivi­duell ihren Auftritt ab. Wichtige Informationen wie die Namen der Kinder oder lobenswerte Vorkommnisse im vergangenen Jahr tragen sie in ihr goldenes Buch ein. Das gehört zur Grundausstattung und darf auf ­keinen Fall fehlen oder zu Hause vergessen werden. Auch das restliche ­Kostüm unterliegt strengen Auflagen. Deswegen schlagen bei der  Versammlung alle in voller Montur auf. Am Eingang heißt es erst einmal für alle: Kostümkon­trolle!

Das Studierendenwerk vermittelt aber nicht nur Weihnachtsmänner. Engel sind ebenfalls unterwegs und in diesem Jahr erstmals die Weihnachtsfrau. Zwar steckt dahinter der Gedanke der Diversität, dennoch bleibt die Figur klassischen Rollenmustern treu. Ihre Aufgabe ist es, den Weihnachtsmann zu entlasten. Denn die 130 Freiwilligen können nicht alle Anfragen bedienen. „Wir mussten die gängigsten Zeitfenster an Heiligabend bereits schließen“, erklärt Maria Dengel. Bislang gibt es 1 800 Aufträge, davon 30 für Weihnachtsfrauen. In Ordnung, meint Dengel. Ein bisschen mehr Flexibilität bei den Familien wäre aber wünschenswert.

Problematischer sei, wenn Kunden explizit nach einem „nordeuropäischen Typ“ fragen. Das heißt das Studierendenwerk gar nicht gut. Gerade für die internationalen Studierenden sei der Weihnachtsjob eine Gelegenheit, unsere Kultur zu erleben. „Sie unterstützen uns sehr, das wollen wir nicht ändern“, so Dengel.

Weihnachtshelfer werden oder buchen? Alle Infos unter: www.stw.berlin/weihnachten

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So könnt ihr an Weihnachten in Berlin Gutes tun

Von Viola Blomberg

Alle Jahre wieder hetzen wir von Laden zu Laden, um für Menschen nach ausgefallenen Geschenken zu suchen, die – wenn wir ehrlich sind – eh schon alles haben. Dabei bleibt wenig Zeit für Besinnlichkeit. Wäre es da nicht viel schöner den Menschen etwas zu schenken, die weniger haben als wir und darauf angewiesen sind? Wir haben für euch einige Ideen zusammengesammelt, wie ihr anderen helfen könnt. Denn auch das gehört zu Weihnachten.

Kleiderspende

Unsere Kleiderschränke sind oft voll mit Shirts, Pullis und Hosen, die eigentlich nur noch Platz wegnehmen, statt wirklich getragen zu werden. Aber wohin mit der alten Kleidung, wenn sie zum Wegwerfen doch zu schade ist? Na, zur Kleiderspende! Gerade wenn die Temperaturen gegen Null gehen, fehlt es Vielen an wintertauglicher Kleidung. Doch anstatt deine Teile einfach in einen Altkleider-Container zu werfen und darauf zu hoffen, dass sie bei Bedürftigen ankommen, kannst du sie auch direkt bei sozialen Einrichtungen wie der Bahnhofsmission abgeben. Auch der Blog „Stil in Berlin“ ruft in diesem Jahr wieder zu einer Spendenaktion zugunsten von „Kreuzberg hilft e.V.“ auf: Am 8. Dezember werden von 17 bis 19 Uhr im Voo Store in Kreuzberg Wintermäntel und Schuhe für Frauen, Männer und Kinder gesammelt. Außerdem erhältst du pro gespendetes Kilo Lose für die Spendenlotterie, bei der du tolle Preise gewinnen kannst.

Obdachlosenhilfe

Das Thema Obdachlosigkeit ist derzeit omnipräsent in den Medien. Trotzdem nimmt sich viel zu selten jemand Zeit, um sich um die auf der Straße Lebenden zu kümmern. Wer helfen will, jedoch befürchtet, dass Geldspenden nicht bei den wirklich Bedürftigen ankommen, kann sich an die „Berliner Obdachlosenhilfe“ wenden. Hier kannst du beispielsweise bei Hilfstouren mitfahren und Essen austeilen. Diese finden dreimal in der Woche statt. Mittwochs und samstags geht’s zum Leopoldplatz, Alexanderplatz und Kottbusser Tor. Am Sonntag findet die Ausgabe am Hansaplatz statt.

Hilfe für Geflüchtete

Auch wenn die Situation nicht mehr ganz so dramatisch ist wie vor zwei Jahren, fehlt es vielen Geflüchteten noch immer an Unterstützung im alltäglichen Leben. Ob als Übersetzungshilfe, als Begleitung für Behördengänge, als Hausaufgabenhilfe oder bei der Kinderbetreuung – es gibt viel, was wir tun können, um die Menschen in ihrem neuen Leben zu unterstützen. Auf der Website des Flüchtlingsrats werden aktuelle Bedarfslisten und eine Übersicht von Initiativen in jedem Stadtbezirk aufgestellt. Aber auch die gemeinnützige Organisation „Über den Tellerrand“ setzt sich für die Integration von Geflüchteten ein. Hier kannst du gemeinsam mit interkulturellen Köchen ein Menü aus dessen Heimatland zubereiten und ganz nebenbei die Kultur unserer Mitmenschen kennenlernen, die neu in Deutschland sind.

Tierschutz

Du bist ein Hundeliebhaber, Katzenmensch oder Freund von Nagetieren? Als Tierliebhaber kannst du Vierbeinern, die in ihrem Leben vielleicht schon viel Elend erleiden mussten, auch an Weihnachten eine tierische Freude machen. Beim Tierschutzverein kannst du entweder eine Patenschaft für eine bestimmte Tierart übernehmen oder dich als ehrenamtlicher Gassigeher melden. Hierfür musst du vorerst ein Seminar belegen, danach kannst du die Hunde mittwochs bis sonntags in der Zeit von 9.30 bis 12 Uhr ausführen. Aber auch die Tierheimkatzen freuen sich über Abwechslung. Hier kannst du dich beispielsweise als Streichelpate engagieren.

Zeit spenden

Du kannst gut vorlesen, spielst gerne Karten oder willst deine Talente weitergeben? In Berlin gibt es viele junge oder alte, kranke oder behinderte Menschen, die sich über ein wenig Gesellschaft freuen würden. Die Plattform betterplace.org verschafft dir eine Übersicht über Verbände und Aktionen, bei denen du dich miteinbringen kannst, ohne dabei unbedingt Geld zu spenden. Sei es als Lesebotschafter, der gemeinsam mit Kleinkindern die Welt der Bücher entdeckt, als Besucher im Seniorenheim, der mit älteren Menschen spazieren geht, mit ihnen spielt und ein offenes Ohr hat oder als Gärtner in Heimen, Familienzentren oder Flüchtlingsunterkünften – die Liste ist lang und mit Sicherheit findest du auch etwas in deinem Kiez.

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Drei leckere Weihnachtsrezepte zum Selbermachen

Von Aniko Schusterius

Weihnachten ist die Zeit der Familie, der Besinnung und natürlich auch die Zeit der feinsten Gerüche und Weihnachtsleckereien. Wer verbindet mit Weihnachten nicht den Duft gebrannter Mandeln, saftiger Bratäpfel und einen Hauch von Zimt in der Luft? Wir haben für euch drei leckere Rezepte – von vegan über alkoholfrei bis hin zu Last-Minute – zusammengestellt. Viel Spaß beim Backen und Punschen!

 

Kleiner schokoladiger Weihnachtskuchen (vegan)

Du brauchst:

200g Mehl
35g Backkakao
190g Zucker
1 TL Vanilleextrakt
1Ž2 Packung Backpulver
Prise Zimt
50g Zitronat
50g Cranberries
240ml Wasser
100 ml pflanzliches Öl

Und so geht’s:

Eine Springform (20cm Durchmesser, rund oder eckig) mit etwas Öl einfetten. Anschließend den Backofen auf 180° Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Wasser und Öl abmessen, alle anderen Zutaten in einer Schüssel vermengen. Anschließend die Flüssigkeiten hinzugeben. Den Teig solange rühren bis er zu einer glatten Masse wird. Nun den Teig in die vorbereitete Form umfüllen und ca. 40 Minuten backen.

Nach Bedarf kann der Kuchen nach dem Abkühlen mit Zartbitterkuvertüre überzogen werden.

 

Einfacher Weihnachtspunsch (alkoholfrei)

Du brauchst:

500ml Traubensaft (z.B. Kirsch- oder Johannisbeernektar)
1 Liter Apfelsaft
2 Esslöffel Zitronensaft
3 Stangen Zimt
Handvoll Gewürznelken & Sternanis
2 Kardamomschoten

Und so gehst:
Alle Zutaten – bis auf den Zitronensaft – in einem großen Topf langsam erwärmen. Ein bis zwei Stunden ziehen lassen und anschließend durch ein Sieb gießen. Nun die Mischung mit dem Zitronensaft abschmecken – je nachdem, wie süß oder sauer der Punsch sein soll. Zum Servieren können Zitronen- oder Orangenschalen an den Glasrand gesteckt oder in die Mischung gegeben werden.

 

  Last Minute-Bratapfelrezept

Du brauchst:

1 Apfel (am besten Sorte Boskop)
2 Esslöffel Mandelstifte
2 Esslöffel gehackte Haselnüsse
1 Prise Zimt
1 Teelöffel Honig
1 Teelöffel Butter
1 Teelöffel Sirup nach Wahl (z.B. Karamell-, Kaffee-, Vanillegeschmack)

Und so geht’s:
Den Apfel gut waschen. Eine glänzende Schmierschicht auf dem Obst lässt sich in einem 15-minütigen warmen Wasserbad mit einem Schuss Apfelessig lösen. Danach den Apfel unterhalb des Stieles waagerecht öffnen, für den späteren Deckel. Nun das Kerngehäuse vorsichtig entfernen. Mandeln und Haselnüsse mit Zimt, Honig und Sirup mischen. Den Brei in den Apfel geben und die Butter flockig oben draufsetzten. Nun setzt du den Deckel auf den Apfel und schlägst alles in Alufolie ein. Den fertigen Apfel in einer Auflaufform bei ca. 200 Grad 20 Minuten im Ofen backen.

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Gewinne 1 von 3 LUUPS Gutscheinbüchern 2018

Berlin steckt voller außergewöhnlicher Falafelbuden, kleiner Szeneklubs und Hinterhof-Galerien. Wo – das verrät der LUUPS Gastro- und Szeneguide 2018. Das Buch vereint Rund 100 Gutscheinen für Cafés, Bars, Clubs, Restaurants, Theater, Kinos und Museen.

Es gibt 3 Gutscheinkategorien:
– Essen: Ein zweites, gleichwertiges oder günstigeres Hauptgericht ist gratis.
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Ab sofort im Buchhandel erhältlich – für 23,90 Euro.

Oder gewinne mit Spreewild 1 von 3 LUUPS – für dich oder zum verschenken. Schreib dafür einfach bis Samstag, 9.12. eine Mail an blz-jugendredaktion@berliner.zeitung.de

 

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Was wäre Weihnachten ohne Pannen? Drei unserer Jugendredakteure erinnern sich!

Wir bestellen jedes Jahr bei einem befreundeten Biobauern eine Weihnachtsgans. Diese holen wir dann am 23. Dezember ab. Ich saß also mit meinem Dad und der Weihnachtsgans in der S-Bahn, auf dem Weg nach Hause. Als wir aussteigen und die Türen der S-Bahn schon zugingen, waren wir so in unser Gespräch vertieft, dass wir die Gans in der Bahn vergaßen. Die fuhr dann also ganz allein durch Berlin. Wir mussten also gezwungenermaßen mit unserer Tradition brechen. Aber wir malten uns aus, wer die frische Gans in der Bahn wohl fand und sich über diesen Zufall freuen durfte. (Von Alma Dewerny)

Zu Weihnachten gehört ein Tannenbaum. Am besten ein selbstgeschlagener und natürlich üppig und gleichmäßig gewachsen. Der lässt sich auch fast immer finden und die Freude ist groß. Nur: Die Wohnung meiner Eltern hat Dachschrägen. Das heißt der Baum, der im Freien so schön ausgesehen hatte, passt in den meisten Fällen nicht ins Wohnzimmer. Zusätzlich vergessen wir regelmäßig die goldene Weihnachtsbaumspitze einzukalkulieren. Konsequenz: Wir müssen das nadelnde Ungetüm an beiden Enden kürzen. Nun hat aber ein Tannenbaum die für ihn typische Form, die ausladendsten Äste befinden sich also ganz unten. Es ist nahezu unmöglich, diese gerade abzusägen. Schaffen wir es doch, müssen auch von der darüber wachsenden Schicht noch Äste entfernt werden, damit der Baum in den eigens dafür gekauften Ständer passt. Es ist also jedes Mal gefühlt Millimeterarbeit, das Gewächs im Haus unterzubringen ohne dass es am Ende völlig zerrupft aussieht oder in gefährliche Schieflage gerät. Bisher klappt das ganz gut. Trotzdem frage ich mich immer wieder, warum wir nicht gleich einen kleineren Baum ausgesucht haben. (Von Friederike Deichsler)

Als ich klein war und wir Weihnachten gefeiert haben, habe ich noch nicht ganz verstanden, was es heißt, betrunken zu sein. Als also mein Vater meinte, die Treppe wird wegen seinem Pegel an Weihnachten kompliziert, wollte ich ihm die Luftmatratze bringen, damit er im Untergeschoss schlafen könne. Da aber Weihnachten war, dachte ich, ich müsste sie ihm schenken. So habe ich, grobmotorisch wie ich bin, versucht, eine aufgeblasene 2x2Meter Luftmatratze in Geschenkpapier zu wickeln, die Treppe runter zu tragen und ihm hinzulegen. Hat natürlich nicht funktioniert. Und wirklich niedlich sah es auch nicht aus, was für ein Wunder… (Von Hanney Beyer)

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Man könnte an Weihnachten so viele Dinge verschenken – wie wäre es mal mit etwas wirklich Nützlichem? 4 Vorschläge:

Von Ben Marc

Leitende Handschuhe

Im Winter stellt sich jedem, der einen weiten Fußweg zur nächsten Haltestelle oder lange Umsteigezeiten hat, dieselbe quälende Frage: Handyverzicht oder halb abgefrorene Finger? Handy-Handschuhe liefern Abhilfe. Je nach Produkt sind im obersten Glied aller oder einiger Finger und des Daumens elektrisch leitende Stoffe verarbeitet, welche die Handynutzung beim Tragen ermöglichen.
Simple Versionen gibt es bereits ab wenigen Euro, für Markenverliebte sind auch Prämienprodukte erhältlich.

Cordhabel

Jeder kennt ihn, jeder hasst ihn – den Kabelbruch! Auch wenn Kabel nicht teuer sind, ist ein gutes Ladekabel immer Mangelware. Irgendwann bricht bei jedem Ladekabel die Kunststoffisolierung und man muss beim Laden in einer bestimmten Position verharren, damit das Handy trotzdem weiter lädt. Deshalb sind hochwertigere Cordkabel ein perfektes Geschenk. Diese sind durch Cordstoff isoliert, somit bruchsicherer und zudem in vielen Farben und Designs verfügbar.

USB-Sticks

Ebenso wie mit Powerbanks verhält es sich mit USB-Sticks – in verschiedenen Speicherkapazitäten sind sie immer brauchbar. Zwar könnte man meinen, dass in Zeiten von Clouds keine Hardware mehr zur Datenübertragung nötig wäre. Doch die Realität sieht anders aus: Präsentationen für Schule oder Uni, Gruppenarbeiten, Austausch von Fotos der Klassen- oder Studienfahrt, die nicht unbedingt übers Internet verschickt werden sollen– immer hier bieten USB-Sticks eine sichere Alternative. Bei manchen offiziellen Präsentationsprüfungen wie der Prüfung in Besonderer Form zum Mittleren Schulabschluss oder der 5. Prüfungskomponente im Abitur wird sogar ein Datenträger mit einer Kopie der Softwärepräsentation zum Archivieren verlangt.

Mobile Ladegeräte

Als vernetzter Jugendlicher hat man von Powerbanks nie genug. Insbesondere, wenn sich somit eine Auswahl an verschiedenen Kapazitäten bietet, die man flexibel einsetzen kann. Ein kleines Akkupack von unter 3.000 Milliamperestunden (mAh) in Mini-Taschenlampenoptik eignet sich, wenn man nur kurz das Haus verlassen möchte, aber vergessen hat, das Handy zu laden. Mit einem etwas größeren Ladegerät von um die 6.000 mAh, das bequem in jede Hosentasche passt, kommt man hingegen gut über einen ganzen Abend. Größere Akkus von zwischen 15.000 und 20.000 mAh sind zwar nicht mehr unbedingt handlich, aber dafür perfekt, um mehrere Tage auf Reisen oder Festivals zu überbrücken.

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Life-Hacks für die Weihnachtsbäckerei

Von Friederike Deichsler

  1. Dein Problem: Du kannst nicht backen

    An sich findest du Plätzchen toll. Aber das mit dem Backen ist irgendwie nicht dein Ding – die Zutaten vermischen sich nicht, das Ei gerinnt und der Backofen ist zu heiß eingestellt. Am Ende werden deine „Kunstwerke“ nur müde belächelt.

    Die Lösung:

    Schritt 1: Schokolade im Wasserbad schmelzen. Schritt 2: Beliebiges Müsli oder gehackte Nüsse unterrühren. Schritt 3: Mit einem Löffel kleine Häufchen formen und auf ein Blech geben.

    Abkühlen lassen – und fertig sind Leckereien ohne Backen! Genau genommen sind das zwar keine Plätzchen, aber sie schmecken mindestens genauso gut. Wenn du mutig bist, kannst du zu der geschmolzenen Schokolade auch ein paar weihnachtliche Gewürze wie Zimt oder Kardamom geben.

  2. Dein Problem: Du hast keine Zutaten

    Ausgerechnet am Sonntagnachmittag packt dich das Weihnachtsfieber. Es ist Advent und im Fernsehen wechseln sich Dornröschen, Aschenputtel und Frau Holle ab. Dazu würden ein paar Plätzchen passen. Nur wie, ohne noch einkaufen gehen zu müssen?

    Die Lösung:

    Für einfache Mürbeteig-Plätzchen brauchst du nur
    220g Mehl
    110g Zucker
    150g kalte Butter

    Diese Zutaten einfach verkneten und den Teig etwa eine halbe Stunde kaltstellen. Dann ausrollen, Plätzchen ausstechen und für 10-15 Minuten bei 175 Grad backen.

    Ein weiteres Rezept mit wenig Zutaten besteht aus
    250g Mehl
    1 Ei
    mehrere EL Schokocreme

    Alles zu einem gleichmäßigen Teig vermengen, Kugeln formen oder Kreise ausstechen. Ebenfalls für 10-15 Minuten bei 175 Grad backen.

  3. Dein Problem: Du hast kein Equipment

    Überwältig von einer Welle der Weihnachtsstimmung hast du deinen Freunden oder gar deinem Date vorgeschlagen, dass ihr euch doch zum Plätzchenbacken treffen könntet. An sich eine tolle Idee, doch dann fällt dir ein: du besitzt weder Mixer noch Nudelholz und deine Müslischüsseln sind irgendwie zu klein für die benötigten Kilos an Mehl, Zucker und Butter. Ausstechförmchen hast du zuletzt beim vergangenen Weihnachtsbesuch bei deinen Eltern in der Hand gehabt.

    Die Lösung:

    Teig lässt sich prima in einem sauberen (!) Kochtopf anrühren. Glücklicherweise sind die meisten Plätzchenrezepte gut mit den Händen zu kneten – und du kannst hinterher definitiv behaupten, dich beim Backen richtig angestrengt zu haben. Zum Ausrollen eignet sich eine volle Getränkeflasche mit möglichst gleichmäßiger und glatter Oberfläche. In Form bringst du deine Plätzchen mit einfachen Trinkgläsern. Damit bekommst du zwar vermeintlich „nur“ runde Kekse, aber du kannst beispielsweise unterschiedliche Größen verwenden oder in der Mitte kleinere Löcher ausstechen und die gebackenen Stücke am Ende mit Marmelade oder Schokolade zusammenkleben. Für ganz motivierte Weihnachtsbäcker: Natürlich könnt ihr auch Rauten, Tannenbäume oder andere denkbare Formen mit dem Messer ausschneiden. Aber passt auf eure Finger und den Küchentisch auf!

  4. Dein Problem: Die Plätzchen sind misslungen

    All deine Anstrengungen und dann das: 5 Minuten zu lange im Ofen gelassen und die Plätzchen sind angekokelt. Oder es war zu viel Mehl im Spiel und die Plätzchen sind bröselig wie Sandstein.

    Die Lösung:

    Verbranntes Gebäck gehört in den Müll. Sind aber nur die Ecken oder der Boden angebrannt, war die Mühe nicht ganz umsonst. Sind die Plätzchen dick genug, um sich dabei nicht die Finger abzuhobeln, kannst du die Unterseite mit einer Reibe abtragen. Einzelne dunkle Stellen lassen sich mit einem Messer abkratzen. Da das Ergebnis optisch meist nicht mehr so überzeugend wirkt, heißt es danach: Zuckerguss, am besten farbig, anrühren oder Kuvertüre schmelzen. Mit buntem Topping, Schokolade und Streuseln dekoriert, sind kleine Formfehler leichter zu verzeihen. Hauptsache darunter verbirgt sich keine Holzkohle. Mit Zuckerguss oder Kuvertüre lassen sich auch bröselige Plätzchen wieder kitten. Du kannst auch ein zerbrochenes und ein ganzes mit Marmelade zusammenkleben. Oder du krümelst die kaputten statt Streuseln über die anderen.

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Gewinnt Tickets für die Antilopen Gang!

Bei der Antilopen Gang herrscht gerade „Anarchie und Alltag“. Ihr wollt wissen, wie sich das anhört? Und habt überhaupt Bock, mit den HipHoppern zu feiern? Dann solltet ihr am Donnerstag in die Columbiahalle! Keine Kohle für Tickets? Na gut, dass es Spreewild gibt! Wir haben welche für euch. Um Danger Dan, Koljah und Panik Panzer zu sehen, schreibt uns bis Dienstag, 12.12. 12 Uhr eine Mail an blz-jugendredaktion@berliner-zeitung.de!

Und ein Interview mit der Antilopen Gang findet ihr hier.

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Sie sind die gefürchtete Begleiterscheinung des alljährlichen Geschenke-Marathons: Gut gemeinte Weihnachtsgaben, über die wir uns einfach nicht freuen können. Unsere Top5 No-Go-Geschenke:

Von Margarethe Neubauer und Friederike Deichsler

Der Strickpulli
Warm, bunt, drei Nummern zu groß. Dass ihr auch bei Minusgraden keine Unterhemden tragt, hat Oma doch längst durchschaut. Deshalb gibt es für die nächste Polarexpedition zwischen Pausenhof und Kinokasse den obligatorischen Stricksack, ähm, Pullover. In fröhlichen Komplementärfarben.

Die Sammeltasse
Zumeist als Abfallprodukt vorweihnachtlicher Wichteleien gelangt sie zwischen unser schwedisches Einheitsgeschirr. Die Sammeltasse ist einfach ein Klassiker in der Geschichte uninspirierter Geschenke. Variierend im Dekor (Stadtpanoramen, Blumenkitsch, Tierbabys), konstant in der Ästhetik. In einer Sammeltasse wird statistisch gesehen auch der Kaffee schneller kalt. Und der Glühwein schneller nüchtern.

Katzensocken
Wenn die Patentante euch aus Business-Gründen das letzte Mal gesehen hat als ihr noch an den Weihnachtsmann glaubtet, kann Folgendes passieren: Sie versucht verzweifelt, eure Interessen zu rekonstruieren. Sie erinnert sich nur noch an Garfield und Hello Kitty. Sie schenkt euch ganz unverfänglich Socken mit Katzenmotiv.

Die Kartoffelpresse
Da sich Teenager und Studenten bekanntermaßen ausschließlich von Tiefkühlpizza und Nudeln mit Ketchup ernähren, soll Papas diesjähriges Geschenk den Grundstein innovativer Kulinarik in eurer Küche legen. Deshalb bekommt ihr logischerweise eine Kartoffelpresse. Damit kann man so viel Tolles ausprobieren. Kartoffeln hindurchpressen zum Beispiel. Oder drücken. Oder quetschen. Bei aller Vielfalt ist die Überforderung meistens so gewaltig, dass man lieber erst gar nicht mit dem Kochen anfängt. Was jedoch zu jeder Jahreszeit funktioniert, kein Rezept benötigt und spektakulär aussieht: Selbstgemachtes Spaghetti-Eis.

Doppelte Geschenke
Ich weiß nicht mehr, ob aus einer Zeitschrift oder von einer Aktion in der örtlichen Drogerie – auf jeden Fall hatte ich einen dieser kleinen Tester für Markenparfüm, der ungefähr für eine Anwendung reicht. Ich habe aber anscheinend sowohl gegenüber meiner Mutter als auch meinem Freund geäußert, dass mir dieser Duft gut gefallen hat. So packte ich bei der Bescherung gleich zwei Flakons aus, einmal noch in Kombination mit einem gleichriechenden Duschgel. Parfüm ist für mich zwar kein No-Go-Geschenk – blöd geguckt habe ich trotzdem. Ein Teil des Reizes liegt eben darin, dass man sich die „guten“ Düfte für besondere Anlässe aufspart, um sie nicht zu schnell zu verbrauchen. Dass auch noch beide ihr Geld für das Präsent ausgegeben hatten und nun ebenso enttäuscht waren, nicht die einzigen mit dieser Idee gewesen zu sein, drückte auf die Stimmung. Aber nur kurz. Lustig ist so ein doppeltes Geschenk schließlich auch.

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Heute beginnt das achttägige Lichterfest Chanukka. Aber was ist Chanukka eigentlich?

Von Gina-Maria Ristow

Chanukka ist das jüdische Fest zur Erinnerung an die Wiedereinweihung des Jerusalemer Tempels „Serubbabel“ durch Judas Makkabäus im Jahr 165 v. Chr. Acht Tage lang dauert Chanukka – und beginnt heute. Es hat zugleich viel mit dem christlichen Weihnachten gemeinsam. Der Brauch des Anzündens von vier Adventskerzen im Christentum kommt nämlich ursprünglich von Chanukka. Während der acht Festtage wird jeden Tag eine weitere Kerze der Chanukkia angezündet. Die Chanukkia entspricht von der Funktion her einem Adventskranz – sie ist der Leuchter, deren Kerzen Tag für Tag angezündet werden.

Am 8. Tag des Festes sitzt die gesamte Familie beisammen, isst gemeinsam, singt Chanukka-Lieder und die Kinder bekommen Geschenke. Dass die Kinder beschenkt werden ist eine Anlehnung an die christliche Tradition des „sich-Beschenkens“ an Weihnachten.

An Chanukka wird der Bewahrung vor einer Zurückdrängung des Judentums gedacht und positiv in die Zukunft geblickt.

In diesem Sinne: Frohe Feste an alle!

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Gewinnt ein fettes CD-Package!

2017 war musikalisch mal wieder so einiges los! Damit ihr das Jahr noch mal an euch vorbeiklingen lassen könnt, haben wir heute ein fettes CD-Package für euch, prall gefüllt mit:

  1. Mark Forster „Tape“ Kogong Edition!
  2. Marteria „Roswell“
  3. Amanda „Karussell“
  4. James Arthur „Back from the Edge“
  5. Kasabian „For Crying out Loud (2017)“

Tja, was tun, um das Package zu bekommen?
Ganz einfach: Schreibt bis Sonntag, 17. Dezember eine Mail an blz-jugendredaktion@berliner-zeitung.de und hofft auf etwas Glück, dass ihr ausgewählt werdet 🙂

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So leben junge Christen in Berlin

Interview: Antje Waldschmidt

Weihnachten ist das Fest, an dem die Christen die Geburt von Jesus feiern. Sie bereiten sich auf diesen Feiertag mehr als drei Wochen vor – in der sogenannten Adventszeit. Rund 27,2 Prozent der Berliner gehören einer der beiden großen christlichen Glaubensgemeinschaften an. Die Evangelische Kirche ist mit rund 612.000 Mitgliedern die mitgliederstärkste Kirche der Hauptstadt. Wir haben den 21-jährigen BWL-Studenten Yannick vom Jugendteam der Jungen Kirche Berlin – Lichtenberg befragt, wie ein junger Christ die Weihnachtszeit erlebt.

Yannick, du engagierst dich in der Jugendarbeit der Jungen Kirche Berlin (JKB). Wie kommt man als Jugendlicher dazu?
Das hat vor 2,5 Jahren angefangen als ich für ein Freiwilliges Soziales Jahr nach Berlin zur Stadtmission gekommen bin. Ein Einsatzbereich war die Jugendarbeit in der JKB. Als das FSJ vorbei war, habe ich mich entschlossen zu bleiben, weil mich die Jugendarbeit fasziniert und unglaublich motiviert.

Du arbeitest auch für den Kältebus. Was genau machst du da?
Der Kältebus ist eine Organisation von der Berliner Stadtmission und fährt vom 1. November bis 31. März jede Nacht durch Berlin auf der Suche nach obdachlosen Menschen. Wir bringen sie dann in die Notübernachtung. Wenn sie das nicht wollen, dann versorgen wir sie auf der Straße, so dass sie gut über die Nacht kommen.

Berlin ist eine offene, tolerante Stadt. Fühlt sich das als junger Christ auch so an?
Ich komme aus einem christlichen Elternhaus und bin in einem Dorf groß geworden, wo fast jeder mit dem Glauben aufwächst. Dann bin ich nach Berlin gekommen und habe feststellen müssen, dass es Menschen gibt, die noch nie etwas von Jesus gehört haben. Das fand ich schon faszinierend. Berlin ist schon ein Stück weit eine atheistische Wüste.

Wie sieht dein Freundeskreis aus: Hast du vor allem Christen als Freunde?
Ich halte mich viel in der Gemeinde auf. Da kommt natürlich ein Großteil meiner Freunde aus der JKB. Aber ich habe auch Freunde, die keine Christen sind. Das ist ganz spannend.

2017 war das Lutherjahr – der 500. Jahrestag des Beginns der Reformation. Wie hast du dieses Jahr in Berlin wahrgenommen?
In Berlin war in diesem Jahr der Reformationstag erstmalig ein gesetzlicher Feiertag. Ich fand es lustig mitzubekommen, dass viele meiner Kommilitonen den Feiertag einfach so hingenommen haben, ohne zu wissen, was dahinter steckt. So kamen die skurrilsten Antworten zustande, was am 31. Oktober nun eigentlich passiert sei.

 Weihnachten gilt als Fest der Liebe und Nächstenliebe. Wie hast du die Vorweihnachtszeit dafür genutzt?
Ganz klar: Mit meine Arbeit im Kältebus! Ich glaube, das ist eine der aktivsten Arten, wie man das Wärmegeben und Schenken umsetzen kann. Gerade in der Vorweihnachtszeit habe ich bemerkt, dass es gut ist aus seiner Komfortzone herauszukommen und anderen Menschen etwas abzugeben.

Gibt es einen bestimmten Ort in Berlin, der junge Christen verbindet?
Diesen Ort bemerke ich immer freitags in der Jugendarbeit, wenn Teenies mit den unterschiedlichsten Hintergründen zu uns kommen. Sie haben zu Hause vielleicht noch nie etwas vom Glauben gehört, doch bei uns eine Heimat gefunden. Das verbindet natürlich. In Berlin gibt es viele kleine solcher Orte, an denen junge Christen zusammenkommen können.

Bin ich als jugendlicher Nicht-Christ bei der JKB willkommen?
Immer! Das ist ja auch das, was wir leben wollen, dass wir Menschen aufnehmen und für sie da sind. Auch wenn sie vielleicht noch nie etwas von uns gehört haben.

Gibt es einen konkreten Tag, um vorbeizukommen?
Wir haben jeden Sonntag Gottesdienst. Für Jugendliche ist der Freitag gut. Wir haben hier auch nicht drei Stunden am Stück Bibelstunde sondern wir essen zusammen, die Tischtennisplatte steht immer und wir haben einen christlichen Input. Die Gemeinschaft steht im Vordergrund.

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Mit diesen Spielen lockert ihr das Weihnachtsfest auf!

Was wäre Weihnachten ohne unsere Familie? Alle Jahre wieder essen wir gemeinsam und erzählen uns die gleichen Geschichten von damals.
Damit bei den Festlichkeiten keine Langweilige aufkommt, sind hier 3 Spieletipps.

Weihnachtsactivity
Hier kann jeder mitspielen ob jung oder alt. Jeder schreibt auf mehrere Zettel weihnachtliche Begriffe wie zum Beispiel „Rentier“. Alle Begriffe werden in einer Schüssel gesammelt und es bilden sich beliebig viele Teams. Nun zieht ein Mitspieler einen Begriff und muss diesen erklären, zeichnen oder pantomimisch darstellen. Errät das zugehörige Team den Begriff, bekommt es einen Punkt, danach ist das andere Team dran. Dieses Spiel macht besonders Spaß, wenn ihr eine große Gruppe seid.

Wer bin ich?
Dieses Spiel könnt ihr zu zweit oder in großen Gruppen spielen. Ihr benötigt dafür nur Klebezettel, die ihr euch an die Stirn oder an eure Klamotten posten könnt. Jeder denkt sich eine Person aus, egal ob fiktiv oder real, der Weihnachtsmann oder Emma Watson. Jetzt klebt ihr den Zettel vorsichtig an die Person neben euch (wichtig: diese darf nicht sehen wer auf den Zettel steht!). Und jetzt beginnt das Raten! Jeder darf eine Ja- oder Nein-Frage stellen. Wird die Frage bejaht, darf der Spieler erneut fragen, wird sie jedoch verneint, beginnt die nächste Person zu raten. Wer als erstes weiß, wer er ist, hat gewonnen.

Schrottwichteln
Ob in der Schule, im Büro oder in der Familie – wichteln gehört einfach zu den Festtagen! Statt lange über passende Geschenke zu grübeln – verschenkt einfach Ding, die ihr sowieso nicht mehr benötigen. Hierbei kommen dunkle Geheimnisse ans Licht, denn jeder stöbert bei sich zu Hause durch seine Sachen und entscheidet, was er oder sie nicht mehr braucht oder seit lange Zeit nicht mehr genutzt  hat. Ich habe zum Beispiel einmal eine Sammlung von Überraschungsei-Figuren geschenkt bekommen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!

Wenn eure Feierlichkeiten auch dazu neigen im alljährlichen Smalltalk zu ersticken, nehmt eure Liebsten und spielt! Hierbei geht es nur um viel Spaß.

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Gewinnt Tickets für  das Weihnachtskonzert von SXTN!

Raufen, saufen, Jungs vermöbeln: Wie schon auf ihrer EP geben sich SXTN mit ihrem Ende Mai veröffentlichten Debütalbum „Leben am Limit“ rotziger als jede Gehwegplatte am Kotti. In prolligem Gestus glorifizieren sie die HipHop-Partykultur – und sich selbst als deren champagnerspuckende Galionsfiguren. Aber die Gratwanderung zwischen blödeligem Pöbelrap und kritischen Themensongs funktioniert. Langweilig wird es jedenfalls nicht.

Mal treibt uns der trappige Sound der Berliner Rapperinnen „Von Party zu Party“, mal umnebelt uns die Chill-Atmosphäre im diesigen „Bongzimmer“. Obwohl mittlerweile sogar in Spandau längst bekannt sein dürfte, dass die beiden nicht nur ihre Konkurrenz gern in der Pfeife rauchen.

Am 23.12. spielen SXTN ihr Weihnachtskonzert in der Columbiahalle. Spreewild verlost 1×2 Tickets. Um sie zu bekommen, schreibt bis Montag, 12 Uhr eine Mail an blz-jugendredaktion@berliner-zeitung.de

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Lust auf Tanzen? Das geht an den Feiertagen in Berlin!

Von Anastasia Barner, 19 Jahre

Sonntag, 24. Dezember

  1. Knusper, knusper knäuschen, wer tanzt da in meinem Häuschen? Auch dieser Jahr öffnet Ritter Butzke in der Kreuzberger Ritterstr. 24 für Urberliner seine Tore ab 23.50 Uhr zur Knusperhouse-Party. Wenn deine zugezogenen Freunde über die Weihnachtszeit wieder zu ihren Familien fahren, bist du also nicht allein und kannst mit deinen Berliner Freunden bunt verkleidet und mit viel Konfetti Weihnachten feiern.

2. Wer vergessen hat, wem Josef und Maria auf ihrer Suche nach einer Bleibe begegneten und was es eigentlich mit den Hirten auf sich hat, der bekommt im Galli Theater all seine Fragen beantwortet. Um 13 oder 15 Uhr wird die Weihnachtsgeschichte in der Oranienburgerstr. 32 in Mitte erzählt. Für 11 Euro kann man die rührende Version sehen.

3. Ein Weihnachtsfilmfestival für alle Weihnachtsfilmfans, die dem Stress in der Weihnachtszeit entfliehen oder keine Liebsten während des Fests der Liebe um sich haben wollen. Zu sehen sind im Moviemento in Kreuzberg am 24. Dezember für 8 Euro stimmungsvolle Komödie wie „Last Christmas“ oder „I am Santa Clause“ oder kritische sowie schaurige Filme aus 20 verschiedenen Ländern, die sich alle um das Thema Weihnachten drehen.

Montag, 25. Dezember

1. Du hast genug von Last Christmas und anderen Weihnachtsliedern? Dann solltest du am 25. Dezember ab 21 Uhr Clärchens Ballhaus in der Auguststraße 24 einen Besuch abstatten. Dort kannst du Salsa und Tango tanzen und somit sinnliche Weihnachten feiern – statt besinnliche.

2. Wer den ersten Weihnachtsfeiertag mit Freunden und Familie nicht immer zu Hause verbringen möchte, der kann sich eine Hüttenzauber-Location am oder auf dem Wasser buchen. Zum Beispiel in der Müggelheimerstr. 1 können bis zu 30 Personen in dem Ausflugslokal Mutter Lustig ab 9 Platz finden. Geboten wird ein direkter Blick über das Wasser der Dahme, prasselndes Feuer im Kamin und Kuchen, Fondue-Spezialitäten oder ein Winter-Buffet.

3. Wer es klassischer will: In der Deutschen Oper in Charlottenburg ist der Nussknacker ab 29 Euro um 15 oder 19:30 Uhr zu sehen. In 110 Minuten wird die Bühne in eine Weihnachtswunderwelt verwandelt, mit überdimensionierten Holzspielzeugen und feinen Matrosenanzügen, wie es sich manch Kind erträumt. Getanzt wird alles von dem Staatsballett-Ensemble.

Dienstag, 26. Dezember

1. Für alle, die am zweiten Weihnachtsfeiertag auch mal wieder das Tanzbein schwingen wollen, empfiehlt sich das Café Keese in der Bismarckstraße 108, wo man ab 14.30 Uhr zu Pop, Schlager und Disco-Fox seine Tanzkünste präsentieren kann. Der „Tanz am Nachmittag“ wird bis spät in die Nacht gehen.

2. Wer Engel singen hören möchte, muss nur nach Schöneberg in die Apostel-Paulus-Kirche. Denn hier kann man 16 Uhr den souligen Stimmen der Holden Gospel Pearls lauschen und sogar zu Liedern wie „Down By The River“ mitsingen. Die Preise starten bei 27 Euro.

3. Im Friedrichstadt-Palast könnt ihr „The One – Grand Show“ sehen, mit Kostümen von Modedesigner Jean Paul Gaultier und euch von den tollen Choreografien in eine andere Welt locken lassen. Tickets gibt es ab 60 Euro.